Daniel Küblböck: Neue Details zur schrecklichen Szene auf dem Überwachungsvideo der AidaLuna

Drama um Daniel Küblböck: Staatsanwalt gibt neue Details  zum Überwachungsvideo bekannt.
Drama um Daniel Küblböck: Staatsanwalt gibt neue Details zum Überwachungsvideo bekannt.
Foto: Christoph Hardt / imago/Future Image

Das Drama um den ehemaligen „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidaten Daniel Küblböck beschäftigt auch nach etwa zweieinhalb Monaten noch die Staatsanwaltschaft. Diese habe nämlich jetzt das Überwachungsvideo der AidaLuna gesichtet und am Mittwoch traurige Details bekanntgegeben.

Nachdem zunächst davon die Rede war, dass eine Person zu sehen ist, die von der Reling springt, differenzierte die Staatsanwaltschaft diese Angabe nun gegenüber der Münchner tz.

Drama um Daniel Küblböck: Überwachungsvideo der AidaLuna zeige eine Person, die „zügig, zielstrebig“ springe

Demnach zeige das Video eine Person, die „zügig, zielstrebig“ springe. „Es ist ein Überwachungsvideo, auf dem zu sehen ist, wie eine Person ins Wasser springt. Weitere Personen sind nicht zu sehen“, sagt Walter Feiler, Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau weiter gegenüber der Zeitung.

Lange war die Rede von einem Unfall. Möglicherweise sollte Daniel Küblböck einfach ausgerutscht sein. Diese Thesen werden damit anscheinend widerlegt.

Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich um Daniel Küblböck handelt

„Die Qualität dieses Videos ist nicht sehr gut, es ist schwarz-weiß und relativ undeutlich. Aber man sieht, dass jemand ins Wasser springt. Es passt auch auf die Uhrzeit.“ Zu der Uhrzeit nämlich, ab der der Schauspielschüler vermisst wurde. Die Person sei aber offenbar nicht zu erkennen. Ob es sich also um Daniel Küblböck handelt?

„Vorbehaltlich anderer Dinge, die noch ausstehen, gehen wir davon aus,“ so der Staatsanwalt.

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Günther Küblböck, Daniels Vater, wollte sich das Video nicht ansehen. Vielleicht auch, weil er nicht an einen Suizid seines Sohnes glaubt. Dazu sagte er schon vor Wochen: „Als er gesprungen ist, war ihm garantiert nicht mal klar, dass da unten Wasser ist. Wahrscheinlich hatte er aufgrund seiner starken Psychose einen Fluchtreflex und war sich über die Konsequenz nicht im Klaren.“

Daniel Küblböck: Schauspielschule räumte Foto weg

Viele von Küblböcks Fans waren vor Wochen enttäuscht: Seine Schauspielschule in Berlin hatte kurz nach dem schrecklichen Drama auf der AidaLuna ein Foto des Schauspielschülers in den Schaukasten am Hauseingang ausgestellt - dort konnten Fans Anteil nehmen und Blumen niederlegen. Doch dann war das Foto offenbar weg.

Der Schauspiellehrer von Daniel Küblböck gab aber Entwarnung in der Bild-Zeitung: „Selbstverständlich wird das Foto bald wieder ausgestellt. Nicht nur für die Fans, sondern auch für uns am ETI. Noch ist er ja unser Schüler.“

Küblböck wurde 2002 als Kandidat der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ berühmt. Mit seiner unkonventionellen Art schaffte er es auf den dritten Platz hinter Alexander Klaws und Juliette Schoppmann.

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Das Thema wird inzwischen öffentlich diskutiert, deshalb haben wir uns in diesem besonderen Fall für die Berichterstattung entschieden.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

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