Milliardär bietet jedem Mann, der seine Tochter heiratet, 180 Millionen – DAS ist der Haken

Gigi Chao möchte keinen Mann heiraten. Das kann ihr Vater nicht akzeptieren. (Symbolbild)
Gigi Chao möchte keinen Mann heiraten. Das kann ihr Vater nicht akzeptieren. (Symbolbild)
Foto: Imago Images / Westend61

Der Milliardär Cecil Chao Sze-tsung aus China möchte unbedingt, dass seine Tochter heiratet. Und würde sich das auch einiges kosten lassen: Rund 180 Millionen Dollar bietet er dem Mann, der seine Tochter heiratet. Logisch, dass es an Interessenten nicht mangeln wird.

Doch keiner von denen wird eine Chance bei Tochter Gigi Chao haben. Gigi ist lesbisch, möchte also auf keinen Fall einen Mann heiraten. Zumal die Architektin aus China bereits seit einigen Jahren mit ihrer Lebensgefährtin Sean Eav verheiratet ist.

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China: Milliardär zahlt irre Summe, wenn jemand seine Tochter heiratet

Ihr Vater aus Hongkong will das allerdings seit Jahren nicht akzeptieren, erhöhte sogar die Summe, die er einem potenziellen Ehemann zahlen will. Seit 2016 liegt sie bei 180 Millionen Euro.

Tochter setzt sich für Rechte von Homosexuellen ein

Gigi Chao setzt sich seit Jahren für die Rechte von Homosexuellen in China ein, hat die gemeinnützige Organisation „Faith in Love“ gegründet. Im Mai 2019 kommt noch die Gruppe „Hong Kong Marriage Equality“ hinzu, Chaos neues Herzensprojekt. „Hong Kong Marriage Equality“ setzt sich für eine faire Behandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein, unterstützt, dass diese in die Gesellschaft aufgenommen werden“, heißt es in einem Statement auf Facebook.

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Homosexuelle Erbin: „Ich bin glücklich und zufrieden“

2014 schrieb Gigi Chao ihrem Vater einen offenen Brief, bat ihn um Einsicht. Der Titel des Briefes: „Lieber Papa, du musst akzeptieren, dass ich lesbisch bin“. Zwei Zeitungen aus Hong Kong veröffentlichten das Schreiben, indem Gigi Chao unter anderem schreibt:

„Als deine Tochter möchte ich nicht mehr, als dich glücklich zu machen. Doch wenn es um Beziehungen geht, lassen sich deine Erwartungen und der Mensch, der ich bin, nicht vereinbaren. (...) Auch ich bin zum Teil für die falschen Erwartungen verantwortlich. Ich muss dir einen Grund gegeben haben, zu denken, es gäbe andere Optionen für mich. Du weißt, ich hatte in der Vergangenheit Beziehungen mit Männern. (...) Ich war eine Zeit lang glücklich, aber es war immer nur von kurzer Dauer. Aber mit Sean, einer Frau, war es von Anfang an anders. Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Leben.“

(bs)

 
 

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