Flugpassagier sitzt plötzlich neben Angela Merkel: So verhält sich die Bundeskanzlerin im Flugzeug

Mit 12-stündiger Verspätung erreichte Angela Merkel den G-20-Gipfel in Buenes Aires
Mit 12-stündiger Verspätung erreichte Angela Merkel den G-20-Gipfel in Buenes Aires
Foto: Ralf Hirschberger/dpa
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel musste ihre Reise zum G-20-Gipfel per Linienflug antreten
  • Ihr Sitznachbar Agustín Agüero beschreibt sie als relaxt und bodenständig
  • Aufgrund des Defekts am eigenen Flieger kam sie mit 12-stündiger Verspätung an

Buenes Aires. Damit hatte Agustín Agüero sicher nicht gerechnet. Er machte es sich auf seinem Sitzplatz in der Busines Class gemütlich, als 10 Minuten vor Start plötzlich Bundeskanzlerin Angela Merkel neben ihm steht.

Aufgrund eines Defekts an ihrer Regierungsmaschine hatte Merkel ihre Reise zum G-20-Gipfel nach Buenes Aires unplanmäßig über Madrid und von dort per Linienflug ändern müssen.

Angela Merkel war nicht allein im Linienflieger unterwegs

Gemeinsam mit Angela Merkel reisten auch Vizekanzler Olaf Scholz, Sprecher, Berater und Personenschützer.

Agüero war verständlicherweise erst einmal überrascht. „Ich kenne ja 'House of Cards' und so, ich hätte daher nie eine so normale Person erwartet“, so Agüero gegenüber der deutschen Presseagentur.

Keine Sonderwünsche der Kanzlerin

„Ich habe mich nicht getraut, sie anzusprechen.“ Aber sie habe wohl immer mal wieder rübergelächelt: „Sie war sehr relaxt.“

Und was macht die wohl mächtigste Frau der Welt so über den Wolken? „Sie hat einen Joghurt gegessen, ein Buch gelesen, ein bisschen geschlafen.“ Ganz bodenständig, keine Sonderwünsche.

Zeit für ein Foto mit der Crew musste sein

Eine Stunde vor der Landung begab die Kanzlerin sich ins Cockpit um ein Foto mit der Besatzung zu schießen.

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Nach sicherer Landung durften Merkel und ihre Begleiter die Maschine dann als erste verlassen. Somit schaffte sie es mit etwa zwölf Stunden Verspätung immerhin noch zum Galaabend.

Ankunft verspätete sich um 12 Stunden

Argentiniens Präsident Mauricio Macri empfing die Kanzlerin mit offenen Armen.

Trotzdem war vor Ort das Erstaunen groß, dass die Regierungschefin Europas größter Volkswirtschaft eine derartige Odyssee aufgrund eines Defekts am eigenen Flugzeug auf sich nehmen musste. (db)

 
 

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