Bundesbank stellt den neuen Fünf-Euro-Schein vor

Die Bundesbank stellt den neuen Fünf-Euro-Schein vor, der mit einigen Neuerungen aufwartet.
Die Bundesbank stellt den neuen Fünf-Euro-Schein vor, der mit einigen Neuerungen aufwartet.
Foto: dpa
Ein neuer Fünf-Euro-Schein wird im Mai unters Volk gebracht. Zusätzliche Sicherheitsmerkmale sollen Fälschern die Arbeit erschweren. Insgesamt werden drei Milliarden neue Scheine in Umlauf gebracht. Die alten Scheine bleiben aber weiterhin gültig und werden Stück für Stück aus dem Verkehr gezogen.

Düsseldorf. Die Bundesbank hat in Düsseldorf den neuen Fünf-Euro-Schein vorgestellt. Er soll Anfang Mai in Umlauf gebracht werden. Ein verändertes Wasserzeichen und ein neues Hologrammband sollen Geldfälschern die Arbeit erschweren. In den Euro-Ländern werden insgesamt drei Milliarden neue Scheine ausgegeben. Die alten Scheine bleiben weiterhin gültig und werden allmählich aus dem Verkehr gezogen.

Am Rande der neuen Banknote ist als Wasserzeichen nun die griechische Mythenfigur Europa zu sehen. Das Kürzel für die Europäische Zentralbank (EZB) ist in neun Sprachen aufgedruckt, bisher waren es fünf. Es steht auf der Vorderseite nun nicht mehr oben, sondern am linken Rand der Note.

An beiden Rändern auf der Vorderseite ist nun eine Riffelung aufgebracht. Der neue Fünfer ist etwas dicker und schwerer als der alte. Dem Fünfer soll 2014 ein neuer Zehn-Euro-Schein folgen und 2015 ein neuer Zwanziger.

Falschgeld ist nicht der Grund für neuen Schein

Das aktuelle Falschgeldaufkommen sei nicht der Grund für die neuen Scheine. 41.500 gefälschte Euro-Scheine wurden im vergangenen Jahr in Deutschland aus dem Verkehr gezogen. 2011 waren es noch 2.500 Blüten weniger. "Die Zahlen sind aktuell dennoch auf einem sehr niedrigen Niveau", sagte Bundesbank-Sprecher Uwe Deichert. 2004 seien noch 80.000 falsche Scheine registriert worden.

Die Geldfälscher setzten zunehmend auf kleine Scheine wie den Zwanziger. Deshalb blieb der Gesamtschaden mit 2,2 Millionen Euro fast exakt auf dem Vorjahresniveau (2,1 Millionen Euro). Der 50-Euro-Schein komme nicht mehr so häufig wie früher als "Blüte" vor. (dpa)