Brandschutzkonzept für "Stuttgart 21" fällt durch Gutachten

Das Brandschutzkonzept für das Bahnprojekt "Stuttgart21" weist einem Zeitungsbericht zufolge eklatante Mängel auf.
Das Brandschutzkonzept für das Bahnprojekt "Stuttgart21" weist einem Zeitungsbericht zufolge eklatante Mängel auf.
Foto: ddp
Das Brandschutzkonzept für "Stuttgart 21" ist nicht genehmigungsfähig. Das geht aus einem Gutachten der Deutschen Bahn hervor. Danach seien Fluchtwege zu lang und zu schmal. Außerdem gebe es gebe es Probleme bei der Entrauchung. Die Bahn will das Gutachten aber nicht dramatisieren.

Stuttgart. Das Brandschutzkonzept für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" weist einem Zeitungsbericht zufolge eklatante Mängel auf. Die Evakuierung des Tiefbahnhofs würde im Katastrophenfall viel zu lange dauern, berichtete die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Gutachten, das von der Deutschen Bahn selbst in Auftrag gegeben worden sei. Auch die Fluchtwege seien zu lang und zu schmal.

Die Gutachter kommen den Angaben zufolge wegen der Probleme zu dem Schluss, "dass derzeit kein genehmigungsfähiges Konzept für Brandschutz, Sicherheit und Entrauchung vorliegt". "Stuttgart 21"-Projektsprecher Wolfgang Dietrich sagte der Zeitung, dass die Bahn das Gutachten nicht bagatellisieren wolle. Es gebe aber auch "keinen Grund zum Dramatisieren".

Durch das sehr umstrittene Projekt "Stuttgart 21" sollen der Stuttgarter Bahnknoten neu geordnet und der Hauptbahnhof unter die Erde verlegt werden. (afp)

 
 

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