Big Bang Theory: Diese Aussage von Sheldon sorgte für einen wissenschaftlichen Durchbruch

Big Bang Theory verhalf zwei Wissenschaftlern zu einer wichtigen Erkenntnis. (Symbolbild)
Big Bang Theory verhalf zwei Wissenschaftlern zu einer wichtigen Erkenntnis. (Symbolbild)
Foto: imago images / Future Image

Es ist ein klassischer „Big Bang Theory“-Dialog: „Welches ist die beste Zahl, die bekannt ist?“, fragt Sheldon Cooper seine Freunde. Die Antwort gibt er sich, ganz typisch, natürlich selbst: „Es ist die 73.“ Und weil Sheldon eben Sheldon ist, liefert er auch gleich die Begründung mit.

„73 ist die 21. Primzahl, ihre Spiegelzahl – die 37 – die 12., und deren Spiegelzahl (die 21) ist das Produkt der Multiplikation von – haltet euch fest: 7 und 3“, verkündet er voller Stolz über seine Entdeckung. Und genau die haben sich Forscher aus den USA jetzt zu Nutze gemacht.

Big Bang Theory: Quelle wissenschaftlicher Inspiration

Was für die Zuschauer nichts weiter als eine klassisch-nerdige Aussage Sheldons war, bedeutete für einen Wissenschaftler deutlich mehr. Der Zahlentheoretiker Carl Pomerance vom Dartmouth College in New Hampshire war inspiriert.

Seit TBBT-Folge 73 über die US-amerikanischen Bildschirme flimmerte, suchte er nämlich gemeinsam mit seinem Kollegen Christopher Spicer nach weiteren Zahlen, die genau diese Kriterien erfüllen.

Sheldon Coopers 73 ist eine ganz besondere Zahl

Schon kurz nach der Ausstrahlung im Jahr 2015 stellten sie eine Formel für die Berechnung auf. Sie überprüften zunächst die ersten zehn Millionen Primzahlen – darunter keine weitere Sheldon-Primzahl.

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Sie suchten weiter. Und nicht nur unter den ersten zehn Millionen, sondern auch darüber hinaus fanden sie keine weitere: Die 73 sei die einzige Primzahl, die Sheldons Kriterien erfülle. Ihre Studie veröffentlichen sie bald in der wissenschaftlichen Zeitschrift „American Mathematical Monthly“.

TBBT verewigt die Mathematiker

Der wissenschaftliche Berater von „The Big Bang Theory“, David Salzberg, war begeistert, dass die Serie Inspiration zu der Studie war. Im April 2019 ehrte er die Mathematiker daher mit einer witzigen Geste: Im Hintergrund einer Szene steht ein Whiteboard, auf dem Teilschritte der Rechnung von Pomerance und Spicer zu sehen sind.

In den USA lief übrigens vor Kurzem bereits die letzte Folge der „Big Bang Theory“. Dabei tauchte mit „Buffy“-Darstellerin Sarah Michelle Gellar auch ein überraschender Gast-Star auf. (vh)

 
 

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