Bewegender Facebook-Post von Westerwelles Ehemann: „In der Arbeit der Stiftung lebt Guido mit seinen Ideen fort“

Er war die Liebe seines Lebens: Michale Mronz (l.) schreibt auf Facebook bewegende Worte über seinen verstorbenen Ehemann Guido Westerwelle.
Er war die Liebe seines Lebens: Michale Mronz (l.) schreibt auf Facebook bewegende Worte über seinen verstorbenen Ehemann Guido Westerwelle.
Foto: imago stock&people / imago/Hartenfelser
„Was bleibt, ist die Liebe“ schrieb Michael Mronz, als sein Ehemann Guido Westerwelle starb / Nun greift er die Worte erneut auf / „Die Liebe bleibt“ – noch immer

Berlin.  „Was bleibt, ist die Liebe.“ Diese berührenden Worte hatten Guido Westerwelle und sein Partner Michael Mronz veröffentlicht, als Westerwelle am 18. März 2016 an den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung starb. Nun greift Mronz sie erneut auf – in einem nicht minder bewegenden Post auf der Facebook-Seite des verstorbenen FDP-Politikers.

Acht Monate nach dem Tod Westerwelles sollen seine Facebook-Seite und die Seite seiner Stiftung zusammengeführt werden, „denn in der Arbeit der Westerwelle Foundation lebt Guido mit seinen Ideen fort“, schreibt Mronz.

Fürsorglicher Lebenspartner und Ehemann

Guido Westerwelle sei ein Mensch gewesen, „der das Leben liebte. Wissbegierig, unterhaltsam, zugewandt und immer an seinem Gegenüber interessiert“, beginnt Mronz seine Botschaft. „Ein toller, liebevoller und fürsorglicher Lebenspartner und Ehemann.“

Die Westerwelle Foundation habe er gegründet, um jungen Menschen eine Chance zu geben, ihre Träume zu verwirklichen. Dazu habe er nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Außenministers seine Kontakte und Erfahrungen aus der Zeit als Spitzenpolitiker genutzt.

Demokratie-Förderung in Aufbruchländern

Die Stiftung hat das Ziel, Demokratie in Auf- und Umbruchländern durch den Ausbau der Mittelschicht zu stärken. Gemeinsam mit Ralph Dommermuth gründete Westerwelle die Westerwelle Foundation im Dezember 2013.

Zudem habe sich Westerwelle dafür stark gemacht, anderen Menschen mit Leukämie Orientierung, Halt, Mut und Zuversicht zu geben. Er habe dafür geworben, dass sich gesunde Menschen als Stammzellenspender registrieren lassen.

Chance auf ein zweites Leben

Mronz spricht aus eigener Erfahrung, wenn er schreibt: „Leider gibt es keine Garantie, dass es gut geht.“ Aber ohne Spender hätten die Erkrankten noch nicht mal eine Chance auf ein zweites Leben.

Bei Guido Westerwelle hat am Ende die Krankheit gesiegt. Doch seine Zuversicht gebe Mronz heute die Kraft, „in Dankbarkeit und mit einem Herzen voller Liebe“ das Leben zu leben. Durch seine Arbeit für die Stiftung bleibe er sozusagen mit seinem Guido in Kontakt.

Guido Westerwelle in guter Erinnerung behalten

Den Facebook-Post haben bis Freitagnachmittag mehr als 4500 Nutzer mit Reaktionen markiert. In den Kommentaren zeigen sie Anteilnahme. „Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten“, versichert eine Userin.

Mronz endet mit einer positiven Nachricht: „Nach Guidos Aufruf, sich als Spender registrieren zu lassen, haben 17 an Leukämie erkrankte Menschen nun die Chance auf ein zweites Leben. Und durch die Arbeit der Westerwelle Foundation erhalten viele junge Menschen in ihrer Heimat die Chance, ihren Traum zu leben. Die Liebe bleibt.“ (jkali)

 
 

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