Bergrettung rettet deutsche Wanderer in Not – doch ihre Reaktion ist einfach nur unverschämt

Gerettete Wanderer aus Deutschland machen der Bergrettung in Tirol schwere Vorwürfe. (Symbolbild)
Gerettete Wanderer aus Deutschland machen der Bergrettung in Tirol schwere Vorwürfe. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jan Eifert

Wenn Menschen sich in einer Notsituation befinden und dann gerettet werden, sollten sie dankbar sein – sollte man meinen. Gar nicht so erfreulich ging jetzt der Fall einer Bergrettung in Tirol aus. Den Rettungskräften flatterte jetzt eine Klage der zuvor in Not geratenen Wanderer ins Haus.

Die beiden deutschen Wanderer machten sich am 3. Februar im Tannheimer Tal in Tirol auf den Weg. Doch an dem Wintertag herrschte Lawinengefahr der Stufe 3 und schon bald verloren die Urlauber die Orientierung und riefen den Rettungsdienst an. Darüber berichtet die österreichische Zeitung „Krone“.

Tirol: Bergrettung rettet deutsche Wanderer in Not – doch die beschweren sich über die hohe Rechnung

Demnach gaben die Bergsteiger an, sie seien durchnässt, völlig erschöpft und würden stark frieren. Sofort mobilisierte die Leitstelle drei Trupps, die sich jeweils zu fünft auf die Suche nach den Verschollenen machten.

Die Wanderer hielten sich noch nicht mal an die Abmachung, an dem besprochenen Ort zu warten, was die Suche zusätzlich erschwerte. „Das war überhaupt nicht nachvollziehbar“, so Ortsstellenleiter Bilgeri gegenüber der Zeitung.

Nach gut zweieinhalb Stunden stießen sie endlich auf die Hilferufenden, hüllten sie in Decken, gaben ihnen Getränke und organisierten die Fahrt zurück ins Tal.

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Die Quittung folgte wenig später, als die Urlauber die Rechnung erhielten: Der Einsatz kostete die Bergsteiger 2261 Euro. Doch dagegen protestierten sie nun laut. Einer der Wanderer, ein Rechtsanwalt, verfasste ein Schreiben. Zwei Bergretter hätten ja wohl gereicht, so sei die Rechnung allerdings viel zu hoch.

Die Bergrettung ist empört über solch eine Frechheit. „Jemand, der sich in einer alpinen Notlage befindet, hat nicht zu entscheiden, wie die Rettungsorganisation ihren Einsatz anlegt“, sagte der Bergrettungs-Landesleiter gegenüber Krone. Und weiter: „Sich erst retten lassen und die Kosten dann auf eine dermaßen unsympathische Weise abzulehnen, dafür habe ich genau null Verständnis.“ (js)

 
 

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