„Bares für Rares“: Für dieses Objekt interessieren sich alle Händler – aber mitbieten wollen sie nicht...

Horst Lichter war beim ersten Betrachten schnell angetan von dem Retro-Ascher. (Symbolfoto)
Horst Lichter war beim ersten Betrachten schnell angetan von dem Retro-Ascher. (Symbolfoto)
Foto: Henning Kaiser/dpa

Am Sonntag präsentierten die Experten von „Bares für Rares“ im ZDF noch einmal ihre Lieblingsstücke aus den vergangenen Sendungen. Ein ganz besonderes Designerstück erweckte das Interesse der ganzen Händlerrunde.

Naja, zumindest fast das gesamte Interesse. Da es sich bei dem Gegenstand bei „Bares für Rares“ um ein Raucherset handelte, schied Händlerin Elisabeth Nüdling sofort aus.

„Bares für Rares“: Senfgelb? Oder doch Eigelb...gelb?

Dabei hatte das senf- oder eigelb-gelbe, da waren sich Horst Lichter und Sven Deutschmanek nicht sicher, einen unglaublichen Vintage-Charme.

Walter Häusler (69) fand das Raucherset vor etwa 12 Jahren auf dem Sperrmüll. Ihn interessierte vor allem, woher genau das gute Stück stammt und wer hinter dem Design steckt.

Schickes Vintage-Raucherset

Das Set besteht aus einem Roulette-Aschenbecher, einem Gasfeuerzeug und einem Zigarettenspender. Highlight ist aber definitiv der Ständer in knalligem Gelb und ausgefallener Form.

Wunschpreis für den 69-jährigen Berufskraftfahrer aus Siegen: 50 Euro. Nach dem Hinweis von Horst Lichter, dass es sich doch um ein ausgefallenes Designerstück handele, geht er auf 60 Euro hoch.

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Verkäufer muss sich nicht groß anstrengen

Für den Antiquitätenhändler Sven ist aber klar: 120 Euro sollten schon drin sein. Also ab in den Verkaufsraum.

Das Raucherset im Ständer der Firma Erhard und Söhne aus den 70er Jahren erfreut sich schnell großer Beliebtheit. Startgebot: 80 Euro. Sofort wird auf 100 Euro erhöht.

Das könnte ein Nichtraucher mit dem Raucherset anfangen

Nachdem Elisabeth Nüdling sofort bekanntgab, nicht mitzubieten, da sie Nichtraucherin sei, entbrannte eine Diskussion darüber, für was man das Set nicht sonst noch nutzen könnte.

Chips, geschnittenes Gemüse oder verschiedene Dips ließen sich ja super in den Halterungen für das Raucherset unterbringen. Händler Walter Lehnertz setzte dem ganzen einen Schlussstrich.

Der Preis schießt selbstständig in die Höhe

„Ich biete 120, dass die Diskussion aufhört“. Und dann ging es rasant nach oben. 130, 140, 150, 160, 180, 200. Das gute Stück geht für stolze 200 Euro an Walter Lehnertz.

Damit nimmt der Siegener vier Mal so viel mit nach Hause, wie vorher gewünscht. Da das Stück auch noch an einen Raucher ging, sollte am Ende alle zufrieden stimmen. (db)

 
 

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