„Bares für Rares“ auf ZDF: Mann will Goldschmuck verkaufen – er sorgt damit für eine Premiere

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Ganz edlen Goldschmuck wollte Thorsten Kaup (49) am Montag bei „Bares für Rares“ verkaufen. Doch als er das Pulheimer Walzwerk betrat, konnte er noch nicht erahnen, was da auf ihn zukommt.

So brachte der 49-jährige leitende Angestellte aus Lippstadt ein, in eigenen Worten, ganz „außergewöhnliches Schmuckset“ zu „Bares für Rares“ mit. Worum es sich dabei aber genau handelte, was es wert ist und woher das Set eigentlich stammt. Das wusste Kaup bis dato nicht.

„Bares für Rares“: Absolute Premiere in der Trödelsendung

Doch da konnte Schmuckexpertin Wendela Horz behilflich sein. So stamme die Garnitur aus den 70er-Jahren, so Horz. Die Lapislazuli-Steine, die in dem Goldschmuck eingearbeitet seien, würden Masken darstellen. Alles Teil einer Ethno-Welle, die zu dieser Zeit aufkam.

Gefertigt seien die Stücke in Deutschland. Keine maschinelle Arbeit, wie die Schmuckexpertin erklärte. Lediglich einzelne Teile seien gegossen worden. Problem: Die Teile wären heute sehr schwierig zu verkaufen.

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Goldwert bei 1.700 Euro

Trotzdem: Der Goldwert allein, ließ Kaup große Augen machen.1200 Euro hatte sich der 49-Jährige gewünscht. Viel zu wenig, wie Horz vorrechnete. Sie schätzte den Wert des Konvoluts auf 1700 Euro.

Und auch die Händler sollten vergrößerte Augen bekommen. „Das ist außergewöhnlich.“ „Das ist bislang der größte Ring, den wir hatten.“ Eine echte Premiere bei „Bares für Rares“.

Große Begeisterung bei den Händlern

Große Begeisterung also im Händlerraum. Machte sich das auch im Portmonee der Händler bemerkbar? Ein klares Ja. Schon das erste Gebot lag bei 1250 Euro. Und steigerte sich peu a peu auf 2150 Euro von Elke Velten-Tönnies. Ganze 450 Euro also über der Schätzung von Expertin Wendela Horz.

Da konnte Thorsten Kaup glücklich nach Hause gehen. Wobei, allzu viel hat er gar nicht von dem Geld. Das geht nämlich an die Kinder.

 
 

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