„Bares für Rares“: Kandidat bricht Schweigen – DAS geschieht WIRKLICH hinter den Kulissen der Trödelshow

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Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“. Das Konzept ist leicht erklärt. Ein Kandidat kommt mit einem alten, kuriosen oder besonders wertvollen Gegenstand zu „Bares für Rares“.

Dort schätzen Experten den Wert, klären ein wenig die Hintergründe des Stückes auf und dann geht's zu den „Bares für Rares“-Händlern. Die bieten dann lustig los, bis der Kandidat mit mehr oder weniger Geld in der Tasche wieder nach Hause geht.

Bares für Rares im ZDF: So läuft es hinter den Kulissen der Trödelshow

Doch gibt es vielleicht geheime Absprachen bei „Bares für Rares“? Werden die Händler vorher informiert?

Und was passiert eigentlich mit den ganzen potenziellen Verkäufern, die nicht in der finalen Sendung gezeigt werden? Wir klären auf!

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„Bares für Rares“: Wie läuft der Verkaufsprozess wirklich ab?

Eine gute Frage, die ein ehemaliger Verkäufer in der Trödelshow schon ausgepackt hat. So berichtete der Bad Kreuznacher Christian Jüttner der Allgemeinen Zeitung, wie er in die Sendung kam. Zunächst musste sich Jüttner beim ZDF anmelden.

Daraufhin bekam er einen Fragebogen geschickt, in dem er alles über das Verkaufsobjekt angeben musste - Details über das Set, Verkaufspreis, Fotos...

„Bares für Rares“: Alles bis ins Detail vorbereitet

Warum das Ganze? Damit die Experten der Sendung, wie beispielsweise Schmuckexpertin Wendela Horz oder Spielzeugkenner Sven Deutschmanek, bereits einen reichen Wissensfundus haben und so gekonnt über die Stücke referieren können.

Im Fernsehen wirke es zwar, als würden sie das alles aus dem Gedächtnis sagen, in Wahrheit sei es aber bis ins Detail vorbereitet, so Verkäufer Jüttner.

„Bares für Rares“: 850 Euro für das Service

Im Anschluss durfte Jüttner zu den Händlern gehen. Dort wurde das Silberservice, das er verkaufen wollte, für 850 Euro an den Mann gebracht.

Werden die Händler vorher informiert?

Ein ganz klares NEIN. Zumindest, wenn man Moderator Horst Lichter Glauben schenken mag. Der hatte im Interview mit dieser Redaktion klargestellt, dass es keine geheimen Absprachen mit den Händlern gebe.

Im Gegenteil: „Ansonsten geht es so weit, dass die Händler und die Experten sich sogar in verschiedenen Räumen aufhalten müssen. Die kommen zu verschiedenen Zeiten, die haben versetzte Mittagspausen.

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Händler dürfen nicht mal durch die Räume gehen, wenn ein Experte da ist. Das alles zu dem Zweck, dass keine Absprachen getroffen werden können.“

Was passiert mit den Kandidaten, die nicht in der Sendung gezeigt werden?

Auch das konnte Horst Lichter aufklären. Klar ist, dass nicht alle Kandidaten an einem Schätztag gezeigt werden. Bis zu 500 Menschen würden da kommen. Zudem gibt es Komparsen, die nur da sind, um die Hallen zu füllen.

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Warum weichen die Schätzpreise oft von den eigentlichen Preisen ab?

Man kennt das. Der Experte schätzt die tolle Landkarte von Anno Dazumal auf rund 4.000 Euro. Bei den Händlern will man jedoch nur 2100 Euro zahlen. Ist das nicht unfair?

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Vielleicht, doch so ist nun mal der Markt. Das erklärte auch Detlev Kümmel, als er zusammen mit Julian Schmitz-Avila in der Talkshow von Markus Lanz zu Gast war.

„Nein, gar nicht. Da muss ich dabei sagen: Er bietet einen Preis, der das Vielfache dessen ist, den die Leute bezahlt haben. Also schon mal ein guter Gewinn. Und man darf eines nicht vergessen: Um 4000 Euro zu bekommen, muss ich sie auch ordentlich präsentieren.“

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Sprich: Der Händler hat laufende Kosten wie beispielweise die Pacht für sein Geschäft oder Mitarbeiter.

Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15 Uhr im ZDF.

 
 

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