„Bares für Rares“ im ZDF: Freundinnen sind schockiert von Experten-Schätzung – was sie dann bekommen, ist eine Überraschung

Bei „Bares für Rares“ im ZDF verkaufte am Montag, 5. November, Beate Böhmerle eine alte Spielzeugeisenbahn.
Bei „Bares für Rares“ im ZDF verkaufte am Montag, 5. November, Beate Böhmerle eine alte Spielzeugeisenbahn.
Foto: Screenshot ZDF

Pulheim. Was für eine Achterbahnfahrt bei „Bares für Rares“ im ZDF! Und das, obwohl Beate Böhmerle aus Baden-Württemberg und Gabriele Arnold aus Rheinland-Pfalz in der Trödelshow mit Horst Lichter am 5. November ein ganz anderes Gefährt feilboten: nämlich eine Spielzeug-Eisenbahn aus Blech.

Aber von vorne: Die Freundinnen waren nach Pulheim zu Horst Lichter ins Studio von „Bares für Rares“ gekommen, um die Blech-Lok nebst Waggons und Schienen zu verkaufen. Das Erbstück von Beates Patentante passe nicht zu ihrem eigenen Stil, erklärt Beate Böhmerle im Vorfeld.

„Bares für Rares“ im ZDF: Beate Böhmerle will Spielzeugeisenbahn für satte 200 Euro verkaufen

Sie weiß durchaus um die Nachteile ihrer alten Eisenbahn: „Sie ist nicht mehr ganz in Ordnung, deswegen eignet sie sich nicht zum Aufstellen.“

Dennoch hat Beate eine genaue Preisvorstellung: 200 Euro will sie bei „Bares für Rares“ für das alte Eisenbahn-Set haben.

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Diesen Zahn zieht ihr „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel sehr schnell. Zwar erkennt er an, dass die Spielzeugbahn ein Original von Blechspielzeughersteller Karl Bub aus Nürnberg ist und etwa 1925 gebaut wurde. Dennoch ist Kümmel nicht begeistert.

„Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel: „Nur ein Reparatur-Set“

Nachdem er vor den Augen der Freundinnen die ganze Lok Stück für Stück auseinandernimmt, ist sein Urteil bald klar: „Die Funktion ist nicht mehr da. Aber es gibt einen Vorteil: Das ist das Starter-Set, das ist so häufig verkauft worden, dass ich guter Hoffnung bin, dass jemand zum Beispiel ein Rad braucht.“

Sprich: Das alte Eisenbahnensemble eignet sich als Reparatur-Set. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Expertenschätzung bei „Bares für Rares“ deshalb nur: 20 bis 40 Euro.

Die Damen schlucken. Horst Lichter spricht sie vorsichtig an: „Ich trau mich kaum, rüberzugucken.“ Ob sie trotzdem verkaufen wollen? Aber sicher, nicken Beate und Gabriele.

Eisenbahn-Verkäuferin Beate ist trotz Niedrig-Schätzung optimistisch

Ihr Optimismus zahlt sich im Händlerraum von „Bares für Rares“ aus. Anfangs herrscht zwar noch leichter Spott angesichts der vielen Einzelteile im Karton („Das ist ein Bodenfund.“ – „Hier ist eine Feder, da die Antriebswelle... kapitaler Motorschaden!“) und allgemeine Zurückhaltung, was den Kaufüberschwang angeht.

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Aber dann springt „Bares für Rares“-Händler Walter Lehnertz ein. „80-Euro-Waldi“ ist angetan von der kaputten alten Blechspielzeugeisenbahn: „Alles da für einen lustigen Abend!“

„Bares für Rares“-Händler Walter Lehnertz: „Sonst reiß ich die Fresse auf...“

Diesem Lob lässt Lehnertz gleich ein Angebot folgen: „Ich reiß sonst die Fresse auf mit 80 Euro, da kann ich euch jetzt auch 80 Euro geben. Wenn ihr damit einverstanden seid?“

Das lässt sich Beate nicht zweimal fragen. „Gerne!“

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„Auf'n 80-Euro-Waldi ist Verlass!“

Innerhalb weniger Minuten hat Beate Böhmerle ihre Bahn bei „Bares für Rares“ für das Doppelte bis Vierfache der Expertenschätzung verkauft. So tief der Fall von ihrer Wunschvorstellung 200 Euro zunächst war – der Gang in den Händlerraum hat sich gelohnt.

Beate freut sich: „Auf'n 80-Euro-Waldi ist Verlass!“

 
 

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