„Bares für Rares“ im ZDF: Verkäuferin schockiert Horst Lichter - „Leck mich am...“

Bei „Bares für Rares“ schockierte eine Verkäuferin Horst Lichter.
Bei „Bares für Rares“ schockierte eine Verkäuferin Horst Lichter.
Foto: dpa

Irre Szene bei „Bares für Rares“ im ZDF. Viktoria Keller aus Frankfurt war in das Pulheimer Walzwerk gereist, um dort eine ganz besondere Rarität zu verkaufen - einen Musikspielautomaten, den ihr Vater 1990 ersteigert hatte.

In dem historischen Automaten befinden sich außerdem zwei Puppen, die sich zur Musik bewegen. „Ich würde mir wünschen, dass der Musikspielautomat in gute Hände kommt. Andererseits weiß ich natürlich auch, was er wert ist. Also unter Wert werde ich ihn nicht verkaufen“, geht Keller selbstbewusst in das Gespräch mit Moderator Horst Lichter und Experte Detlev Kümmel. Der nimmt den Automaten natürlich genau unter die Lupe.

Bares für Rares: Automat ist über 100 Jahre alt

„Der ganze Kasten ist im Stil der Gründerzeit gebaut. Die Gründerzeit geht hier von 1870 bis 1950. Aufgrund der Machart haben wir hier einen Kasten vor uns, der auf die Zeit um 1890 einzugrenzen ist“, erklärt Kümmel.

Und weiter: „Hier haben wir einen Kasten vor uns, der nicht für private Zwecke gedacht war.“ Kümmel macht auf den Münzeinwurf an dem Gerät aufmerksam. Die eingeworfene Münze löst durch ihr Gewicht dann im Automaten den Mechanismus zum Abspielen der Musik aus.

Horst Lichter reagiert schockiert

Im perfektem Zustand ist das Gerät allerdings nicht: „Es hakt sehr. Die Walze ist etwas verrückt.“ An der Seite des hölzernen Automaten sind außerdem Feuchtigkeitsschäden zu sehen.

Viktoria Kellers Vater hat das Gerät, wie von ihr anfangs erwähnt, 1990 ersteigert. Deshalb glaubt die junge Frau, zu wissen, was er wert ist. Auf die Frage nach ihren Preisvorstellungen antwortet die 26-Jährige: „Da ich ja ungefähr weiß, was der damals bei der Auktion gekostet hat, über 40.000 D-Mark..“. Doch bevor Keller weiterreden kann, unterbricht ein schockierter Horst Lichter: „Leck mich am Arsch.“ Doch der erfahrene Moderator fängt sich nach dem Schock schnell wieder: „Das hab ich nicht gesagt.“

Wunschpreis wird weit verfehlt

Keller will sich aber weiter an dem damaligen Preis orientieren: „Mein Wunschpreis wären 20.000 Euro.“

Doch Experte Kümmel muss ihr gehörig den Wind aus den Segeln nehmen: „Alles in allem bin ich bei einem Wert von 2000 bis 3000 Euro.“

Doch über diesen Preis will Keller nicht weiterverhandeln und spart sich den Weg zu den Händlern: „Ich hab mir das angehört und hatte meine Vorstellungen was ich möchte und es hat halt nicht übereingestimmt.“ (fel)

Hier kannst du dir die komplette Sendung ansehen

 
 

EURE FAVORITEN