„Bares für Rares“ im ZDF: Frau will Kelch verkaufen – der hat ein sündiges Geheimnis

„Bares für Rares“ läuft seit 2013 im ZDF.
„Bares für Rares“ läuft seit 2013 im ZDF.
Foto: ZDF

Bares für Rares“ im ZDF ist ein Ort für Seltenes, Rares und manchmal auch Sündiges. So brachten Dorothea Feller-Bathe und ihr Sohn Jonas am Mittwoch einen goldenen Kelch in die ZDF-Studios.

Und der trug ein Geheimnis in sich, um das gut und gerne ein Sündiger Hauch wehte. Dorothea hatte den goldenen Messkelch nämlich aus dem Nachlass eines katholischen Priesters. Aus dem Erbe ihres Vaters.

Da staunte „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter nicht schlecht. Ein katholischer Priester mit einer Tochter?

------------------------------------

• Mehr Themen:

+++ „Die Reimanns“ bei RTL2: Diese Szene hätte nie gezeigt werden sollen – schlimme Diagnose erschüttert Familie +++

+++ „Hartes Deutschland“ bei RTL2: Sanitäter will Mann helfen - der „bedankt“ sich auf seine ganz eigene Weise +++

• Top-News des Tages:

+++ Sat1 Frühstücksfernsehen trauert um beliebten Kollegen: Doch eine Zuschauerin fällt aus der Rolle +++

+++ Rebecca Reusch (15) vermisst: Schwager Florian R. – Anwältin enthüllt, wie schlimm sein Alltag jetzt ist +++

-------------------------------------

„Bares für Rares“: Ein sündiges Verkaufsobjekt?

Doch Dorothea konnte ihn so halb beruhigen: „Also bevor ich kam, war er katholischer Priester. Also 1967 ist er eben zum Priester geweiht worden. Und da hat er dann auch den Kelch zur Primiz geschenkt gekriegt. Er war dann in Koblenz Pfarrer. Und da hat er dann meine Mutter kennengelernt.“

Also irgendwie halb-sündig. Sei es drum. Es geht ja schließlich um den Messkelch.

Von dem war Expertin Wendela Horz nämlich durchaus angetan. So sei die Geschichte des Kelches in seinem Fuß eingraviert. Der Name des Erstbesitzers war da zu lesen, der von Dorotheas Vater und auch noch der eines dritten Mannes.

Eines Moraltheologe aus Valencia. Dem hatte Dorothea den Kelch nach dem Tod ihres Vaters übergeben. Als der jedoch aus dem Kirchendienst ausschied, gab er ihm Dorotheas Familie zurück.

Der Kelch ist von 1910

Nun soll er aber ganz weg. Doch was bekommt man für solch ein Stück. Gar nicht so wenig. Schließlich sei der Kelch aus der Zeit der Spätgotik im Jahre 1910 und mit viel Handarbeit gefertigt.

Der dazugehörige Löffel und die Patene seien sogar aus massivem Silber gefertigt. Ihre Schätzung: 400 bis 500 Euro. Punktlandung. Genau den Preis wollte das Mutter-Sohn-Gespann erzielen.

Und bei den Händlern wurde es sogar noch ein wenig mehr. Als Wolfgang Pauritsch nämlich 500 Euro geboten hatte, fragte Sohn Jonas ganz frech: „Ein 10er noch vielleicht?“

Na klar, da wollte sich Pauritsch nicht lumpen lassen. Er gab 510 Euro für den Kelch. Davon soll nun ein Trip nach London bezahlt werden. (göt)

 
 

EURE FAVORITEN