Banksy-Bild zerstört sich nach Auktion selbst: Künstler zeigt, wie er seinen Mega-Coup plante

Das Banksy-Bild „Girl With Balloon“ zerstörte sich bei einer Sotheby's-Auktion selbst.
Das Banksy-Bild „Girl With Balloon“ zerstörte sich bei einer Sotheby's-Auktion selbst.
Foto: Sotheby's

London. Der britische Streetart-Künstler Banksy hat sich selbst auf spektakuläre Art und Weise ein Denkmal gesetzt. Bei einer Sotheby's-Auktion in London war sein Werk Girl With Balloon für etwa eine Million Pfund verkauft worden und hatte sich anschließend selbst zerstört.

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Möglich geworden war das durch einen ferngesteuerten Schredder, der im Bilderrahmen eingebaut war. Verschiedene Medien berichten nun, dass ein Mann im Publikum eine Fernbedienung betätigt hätte und anschließend von Sicherheitsleuten aus dem Raum gebracht worden sei.

Ob es Banksy selbst war, der aus dem Raum gebracht wurde, wurde von der PR-Agentur des Künstlers nicht kommentiert, ohnehin äußert man sich dort nicht zu Fragen nach der Identität des Briten.

Banksy-Bild schreddert sich selbst: Foto zeigt schockierte Auktions-Besucher

Auf seinem eigenen Instagram-Account @banksy hatte der Künstler kurz nach der Schredder-Aktion ein Foto von absolut schockierten Besuchern der Versteigerung gepostet, die auf die Papierfetzen starren.

Unter das Foto schrieb der Künstler „Going, going, gone...“, was übersetzt so viel bedeutet wie „zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten“, aber gleichzeitig mit dem Wort „gone“ ein augenzwinkernder Hinweis auf die Zerstörung des Bildes ist.

Zerstörung als Form von Kreativität

Nun ist auf selbigem Instagram-Profil ein Video gepostet worden, das zeigt, wie (offenbar der Künstler selbst) vor einigen Jahren den Schredder in den Rahmen eingebaut hat, für den Fall, dass es jemals versteigert würde.

In dem Video ist später die Auktion und anschließende Zerstörung des Werkes zu sehen.

Auch das Video ist stark betitelt. Dort schrieb der Künstler „The urge to destroy is also a creative urge - Picasso“. Übersetzt lautet Picassos Zitat: „Der Drang zu zerstören ist auch ein kreativer Drang.“

Wie das Auktionshaus Sotheby's nun weiter mit der Situation umgeht, war am Sonntag noch unklar. Auch zur Identität des Käufers machte man dort keine Angaben.

Der Käufer wäre jedoch gut beraten, das geschredderte Werk dennoch anzunehmen, da sich der Preis des Bildes durch diese gigantische Performance nun um ein Vielfaches gesteigert haben dürfte.

 
 

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