Australien: Deutsche Touristin macht Selfie im Urlaub – im Hintergrund spielt sich ein tödliches Drama ab

Anneka B. wollte in Australien nur ein normales Urlaubsselfie schießen.
Anneka B. wollte in Australien nur ein normales Urlaubsselfie schießen.
Foto: Screenshot

Anneka B. aus Coburg (Bayern) erlebt einen ganz besonderen Urlaub in Australien. Sie schwimmt vor einem Wasserfall im Wasser und will sie diesen schönen Moment mit einem Selfie festhalten. Sie ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass sie ein tödliches Drama festhalten wird, das sich an den MacKenzie-Wasserfällen in Australien abspielte.

Der Reihe nach. Wie viele junge Deutsche machte Anneka B. im Januar 2018 mit mehreren Freundinnen Urlaub in Australien. Am 20. Januar machte die Gruppe einen Ausflug zu den MacKenzie-Wasserfällen, badete, hatte Spaß.

Doch plötzlich herrschte Aufregung im Wasser. „Alle schrien und zeigten auf das Wasser“, erzählt die junge Deutsche dem australischen Portal „Stawell Times News“.

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Es stellte sich heraus, dass ein junger Tourist aus Taiwan im Wasser untergegangen war.

Anneka B. reagierte blitzschnell, griff sich ihr Handy. „Ich versuchte, den Notruf zu wähen. Aber niemand hatte Empfang“, erzählte die Coburgerin der „Stawell Times News“. Also entschied sie, mit dem Auto irgendwo hinzufahren, wo sie Empfang hätte.

Doch erst zehn Minuten später zeigte das Handy der Bayerin Empfang an. Zu spät für den 28-jährigen Taiwanesen, der immer noch unter Wasser trieb.

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  • Die MacKenzie-Wasserfälle liegen im Grampians-Nationalpark in Australien
  • Der Park liegt im Landesinneren von Victoria
  • Die Gegend um die Wasserfälle ist sehr dünn besiedelt

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„Sie waren nicht mal schwimmen, er saß nur auf dem Stein und muss reingerutscht sein. Sie hatten so viel Spaß, bis das passiert ist“, berichtet die schockierte Coburgerin.

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„Das hätte auch uns passieren können... Auf dem Weg zurück weinten wir alle, sagten uns, wie viel Glück wir hatten.“

Australien: Mann hatte keine Chance, sich zu befreien

Erst am Tag darauf konnten Helfer den verstorbenen Mann bergen. Die Leiche war unter einem Felsen eingeklemmt, der Mann war chancenlos, sich selbst zu befreien.

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Für die Coburgerin ein Schock, sie fordert nun Konsequenzen in dem australischen Park.

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Coburgerin hat einen wichtigen Wunsch

Anneka B. hat den Wunsch, dass der Nationalpark mit Empfang ausgestattet wird - um so ein Unglück in der Zukunft vermeiden zu können.

Doch das scheint nicht so leicht zu sein, sagt der Chef des Parks der australischen Zeitung. (bs)

 
 

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