Junge Familie will in Australien neues Leben anfangen – auf dem Weg beginnt der Albtraum

Beim Flug von Malaysia nach Australien verloren zwei junge Eltern ihre kleine Tochter. (Symbolfoto)
Beim Flug von Malaysia nach Australien verloren zwei junge Eltern ihre kleine Tochter. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Volker Preußer

Perth. Ein junges Paar aus Saudi-Arabien hat beim geplanten Start in ihr neues Leben in Australien etwas Schreckliches erleben müssen. Auf dem Weg in die neue Heimat war ihre zwei Monate alte Tochter unerwartet verstorben.

Während des Fluges von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach Australien gab es plötzlich einen medizinischen Notfall. Das teilte die Airline AirAsia am Montag mit.

Neues Leben in Australien: Auf dem Weg erlebt junge Familie Schreckliches

Die Crew habe bei der Ankunft am Flughafen von Perth medizinische Notfallhilfe angefordert, sagte die Airline weiter. Zum Zustand des Säuglings äußerte sich AirAsia nicht näher.

„Wir sind in unseren Gedanken bei dem Säugling und der betroffenen Familie“, hieß es nur.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Rebecca Reusch (15) vermisst: So feiert ihre Familie ohne die 15-Jährige Ostern

Vater und Sohn wollen Mann in Not retten – und sterben einen tragischen Tod

• Top-News des Tages:

Kleiner Junge (3) isst ein Schoko-Osterei – dann wird er rassistisch angepöbelt

München: Mann kauft Mercedes und kann nicht fassen, wem er mal gehörte

-------------------------------------

Frau erzählt auf Facebook die Ereignisse im Flugzeug

Eine Frau, die nach eigenen Angaben an Bord der Maschine war, erzählt bei Facebook, wie das Baby in ihren Armen „seinen letzten Atemzug“ getan habe.

Schon vor dem Start war das kleine Mädchen unruhig

Die Familie wollte in Australien eigentlich ein neues Leben beginnen.

Zu Beginn des Fluges sei das Baby unruhig gewesen und habe unentwegt geweint, schreibt Nadia Parenzee. Sie habe den verzweifelten Eltern Hilfe angeboten.

Tod sei nicht verdächtig

Die hätten ihr das Kind kurz vor seinem Tod in den Arm gelegt. In den zweieinhalb Stunden bis zur Landung habe in der Maschine Chaos geherrscht.

Es habe Versuche gegeben, das Baby wiederzubeleben. Der Tod des Kindes gilt nicht als verdächtig, berichteten australische Medien unter Berufung auf die Polizei. (dpa)

 
 

EURE FAVORITEN