„Armes Deutschland“: „Hartz 4“-Paar lässt Tiere qualvoll verenden – doch es wird noch schlimmer

„Armes Deutschland“: Max und Jenny leben von rund 600 Euro im Monat.
„Armes Deutschland“: Max und Jenny leben von rund 600 Euro im Monat.
Foto: Screenshot/RTL2

In Manschnow, einer kleinen Gemeinde in Brandenburg, brumme weder der Arbeits- noch der Immobilienmarkt. 30 Prozent der Wohnungen stünden leer, heißt es in der aktuellen Folge der RTL2-Doku „Armes Deutschland“. Wenn man sich die Sendung jedoch so anschaut, scheint die Leere nicht nur in den Wohnungen, sondern auch in den Köpfen mancher Bewohner zu herrschen.

So leben in dem Ort, nahe Berlin auch Jenny (18) und Max (24). Das Paar lebt von 611 Euro im Monat. 416 Euro davon sind „Hartz 4“ von Max. Der Rest Jennys Kindergeld. Also zumeist leben sie davon. Ab und an kürzt das Amt auch den „Hartz 4“-Satz von Max. Termine vergessen, keine Bewerbung geschrieben und solche Sachen. Aber das ist eine andere Geschichte.

„Armes Deutschland“: „Hartz 4“-Paar lässt Tiere verenden

Jedenfalls leben nicht nur Max und Jenny in der vermüllten Wohnung, die sie Zuhause nennen, sondern auch zwei Kaninchen. Wobei man hier wieder kurz einharken muss. Genauer gesagt, lebten die Kaninchen in der vermüllten Wohnung. Sie sind nämlich jämmerlich krepiert.

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Wie es dazu kommen konnte? Nun ja, Max und Jenny wollten gerne für ein paar Tage ins nahegelegene Berlin fahren. Bisschen bei den Eltern und Freunden schnorren. Endlich mal wieder richtig essen. Denn dafür reicht es bei Max und Jenny zumeist nicht. Zu hoch sind die Ausgaben für andere lebensnotwendige Dinge. Kippen, Energydrinks, teures Shampoo. Man kennt das.

Kein Wasser bei 35 Grad

Wie auch immer. Verantwortungsvolle Kaninchen-Eltern wie die beiden ja sind, stopften sie ihren Tierchen vor der Abreise zwar genug Futter in den Käfig. Blöderweise vergaßen sie jedoch, bei 35 Grad Zimmertemperatur im Sommer, für genug Wasser zu sorgen. Und noch unglücklicher war der Umstand, dass sich Jenny und Max in Berlin trennten und dementsprechend nicht nur zehn bis elf Tage wegblieben. Jenny blieb nämlich gleich drei Monate weg.

Und Max? Der hielt es in ihrer Abwesenheit nicht für notwendig, die Tiere zu versorgen. Die Karnickel wurden ja schließlich von Jenny in die Beziehung miteingebracht.

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Dementsprechend verdursteten die Tiere in ihren kleinen Käfigen. Jenny war zunächst stinksauer, doch auch der Ärger verflog rasch. Sie sorgte für Ersatz und ist nun schwanger. Auf die Mutterfreude zündete sich die 18-Jährige in der Sendung erst einmal ein Zigarettchen an. Eine Ausnahme, wie sie bestätigt. Seit sie schwanger sei, rauche sie nämlich nur noch bei argem Stress. Und das komme am Tag lediglich fünf oder sechs Mal vor.

 
 

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