Arrogante Gäste wollen Kellner vorführen – dann greift deren Chef ein

Während einer Party ihres Chefs, wollten zwei Gäste seine Großzügigkeit dreist ausnutzen und bestellten Unmengen teuren Alkohol. (Symbolfoto)
Während einer Party ihres Chefs, wollten zwei Gäste seine Großzügigkeit dreist ausnutzen und bestellten Unmengen teuren Alkohol. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Future Image

Das hatten sich zwei Partylöwen garantiert anders vorgestellt. Während einer Firmenfeier ließen sie es sich so richtig gut gehen und behandelten die Kellner mit unfassbarer Arroganz.

Der Kellner, der die Tortur über sich ergehen lassen musste, erzählte auf „reddit“ von dem Abend.

Party in Restaurant: Essen, Getränke, Trinkgeld – alles vorher festgelegt

Er würde in einem Restaurant arbeiten, in welchem oft größer angelegte Feiern veranstaltet werden. Wichtig zu wissen: In besagtem Restaurant werden alle organisatorischen Angelegenheiten vorher abgesprochen und am Ende mit einer Unterschrift des Veranstalters vertraglich festgehalten.

Die Getränke, die Menüs, welchen Wein und welchen hochprozentigen Alkohol es im Laufe des Abends geben soll sowie einen Prozentsatz für das Trinkgeld der Kellner. In diesem Fall 18 Prozent.

Diese beiden benehmen sich völlig daneben

Für den besagten Abend war eine Gruppe von 30-40 Leuten angemeldet. Es wurde erstklassiges Essen sowie mittelklassiger Alkohol bestellt. Zwei Kellner waren für die Gruppe zuständig.

Eine kleine Gruppe, zwei Männern und drei bis vier Frauen, waren schon etwas früher vor Ort. Die beiden Männer bestellten Johnny Walker „Blue Label“ für sich und einen teuren Rotwein für die Frauen.

Andere Bestellungen als abgesprochen

Vertraglich festgehalten war für den Abend jedoch nur der Johnny Walker „Black Label“ sowie ein etwas günstigerer Rotwein. Der Kellner wies die Gäste darauf hin, da der „Blue Label“ etwa vier bis fünfmal so teuer ist, wie der „Black Label“.

„Das ist unsere Feier, also bring mir einfach, was ich bestellt habe und stell' mir keine weiteren Fragen“, war die Antwort, die er auf seinen Hinweis erhielt. Die Kellner kamen den Forderungen also nach.

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Alle waren zufrieden – bis auf diese Truppe

Der gesamte Abend verlief, wie die beiden Kellner es erwartet hatten: Der Anfangsgruppe war nichts gut genug. Die Appetitanreger schmeckten nicht, das Essen war widerlich und und und.

Der Rest der Gäste war hingegen sehr umgänglich. Ihnen schmeckte das Essen, sie waren begeistert vom guten Service.

Der Chef staunte nicht schlecht

Als nach der Rechnung verlangt wurde, fielen dem Chef vermutlich die Augen aus dem Kopf. Allein die Kosten für den ganzen Johnny Walker Blue beliefen sich auf rund 530 Euro.

Er fragte, weshalb die Kellner Getränke gebracht hatten, für welche er nicht unterschrieben hatte. Der Kellner erzählte ihm von den Forderungen und Aussagen der beiden Männer.

Die beiden musste für alles aufkommen

Darauf rief der Chef die beiden zu sich und sagte etwas, das dem Kellner wahrscheinlich noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird: „Eigentlich dachte ich, dass das hier meine Feier war. Schätze, damit lag' ich falsch. Das war ihre Party und daher werden die beiden sich auch um die Rechnung kümmern. Oh und erhöhe bitte das Trinkgeld auf 25 Prozent. Das hast du dir verdient.“ Rund 2.600 Euro kostete sie die an den Tag gelegte Dekadenz

Der Kellner weist am Ende seiner Erzählung noch darauf hin, dass es sich bei dem Chef vermutlich um den Vater der beiden gehandelt haben könnte. So wäre es realistisch, dass er die Kosten für die Firmenfeier auf die beiden „Angestellten“ abwälzen konnte. (db)

 
 

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