Angela Merkel trifft den Digitalrat – das Netz feiert ein Detail auf dem Gruppenfoto

Der neue Digitalrat dürfte ein Grund für gute Laune sein. Vor allem wegen eines Mitglieds: Ijad Madisch (r.).
Der neue Digitalrat dürfte ein Grund für gute Laune sein. Vor allem wegen eines Mitglieds: Ijad Madisch (r.).
Foto: Kugler, Steffen / dpa
  • Am Mittwoch kam zum ersten Mal der Digitalrat im Kanzleramt zusammen
  • Regierungssprecher Seibert hat ein Gruppenfoto geteilt
  • Eine Person fällt darauf völlig aus dem Rahmen

Berlin.  Die Digitalisierung kommt in Deutschland vergleichsweise schleppend voran. Abhilfe soll ein neuer Digitalrat schaffen. Die zehnköpfige Expertengruppe aus der Praxis solle die Bundesregierung „antreiben“ und „unbequeme Fragen stellen“, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer wöchentlichen Videobotschaft mitteilte.

Die Mitglieder des Digitalrats kamen nun am Mittwoch zur ersten gemeinsamen Sitzung im Bundeskanzleramt zusammen. Doch ein Detail der Zusammenkunft interessiert das Netz mehr als die besprochenen Inhalte.

Dunkle Anzüge – und ein besonderes Outfit

Im Rahmen der ersten Sitzung kam es zum obligatorischen Gruppenfoto, das Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter teilte. „Kanzlerin Merkel freut sich, dass die gemeinsame Arbeit nun beginnt – und begrüßt die Mitglieder zur ersten Sitzung im Bundeskanzleramt.“

Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Foto. Merkel formt selbstverständlich die Hände zur Raute, andere Vertreter der Bundesregierung blicken lächelnd in die Kamera. Dunkle Anzüge und Kostüme dominieren das Bild. Doch dann fällt auf, dass ein Mann komplett aus dem Rahmen fällt: Ijad Madisch trägt zum Treffen mit der Kanzlerin T-Shirt, Shorts und Superman-Cap.

Doch wer ist der Mann, der den Anzug im Schrank gelassen hat?

Die „Welt“ schreibt, dass der Jungunternehmer als Sohn syrischer Einwanderer in Wolfsburg geboren worden sei. Nach dem Abitur habe er – wie zuvor auch sein Vater – Medizin studiert. 2007 habe er seinen Studienabschluss absolviert – und sei anschließend als Stipendiat ans Massachusetts General Hospital nach Boston gegangen. Das Krankenhaus gehört zur renommierten Harvard University.

Zeitgleich habe Madisch an der Fernuniversität Hagen auch noch Informatik studiert. Seine Promotion sei im Bereich Virologie erfolgt. Mit 27 habe er sein Unternehmen ResearchGate gegründet. Noch heute ist er CEO des Unternehmens.

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Die Netzgemeinde feiert das unkonventionelle Outfit.

Bento.de hat erfragt, was der Superman-Fan selbst über den Rummel zu seinem Outfit denkt. „Ich habe mir bei der Wahl meines Outfits überlegt, dass es in Berlin 30 Grad warm wird. Die kurze Hose ist meine Lieblingshose und die Kappe habe ich ausgesucht, weil Superhelden die Welt retten und ich das toll finde. Zum Blick in den Spiegel ist es nicht gekommen, weil ich zur Zeit keinen Spiegel habe. Aber ich verstelle und verkleide mich nicht“, erklärte Madisch gegenüber dem Portal. (raer)

 
 

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