Amazon: Firma wartet auf Lieferung – statt ihres Pakets finden sie DAS vom Postboten

Dass die Klingel eines Gebäudes nicht funktionierte, brachte einen Amazon-Zusteller offensichtlich zur Weißglut. (Symbolfoto)
Dass die Klingel eines Gebäudes nicht funktionierte, brachte einen Amazon-Zusteller offensichtlich zur Weißglut. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Berlin. Von Problemen mit Paketboten können wir wohl alle ein Liedchen singen. Jeder kennt das Szenario: Du sitzt den ganzen Tag zu Hause, wartest auf ein Paket von Amazon und irgendwann am späten Abend zeigt dir der Sendungsverlauf an, dass das Paket nicht zugestellt werden konnte, „weil niemand anzutreffen war.“

Oder der Bote hat dein Paket „an einen Hausbewohner“ übergeben. In der Amazon-App: Kein Name. An der Tür oder im Briefkasten: Kein Zettel. Das Paket ist offenbar auf alle Ewigkeiten in der vierten Dimension verschollen.

Amazon: Bote kann Paket nicht zustellen – also macht er DAS

Der Job von Paketboten ist garantiert kein Zuckerschlecken: Schlechte Bezahlung, enorme körperliche Anstrengung und Arbeitszeiten, die den Feierabend gerne mal unerwartet nach hinten schieben. Doch manche Paketboten reizen das Verständnis arg aus.

Ein Bürohaus in Berlin wurde im Jahr 2016 Opfer eines solchen Boten. Die Mitarbeiter dort warteten auf einen neuen Drucker. Eigentlich ganz einfach: Bei Amazon bestellt und wenige Tage kommt die Lieferung ins Haus. Eigentlich.

Defekte Klingel sorgt für Wutausbruch beim Zusteller

Denn offenbar war die Klingel des Bürohauses defekt. Als der Berliner Paketbote in der Folge niemanden antreffen konnte, platzte ihm offenbar der Kragen. Er hinterließ also, wie üblich, einen Zettel über den gescheiterten Zustellungsversuch.

Und wo kam der Drucker unter? Tja, das wussten wohl nur der Drucker und der Zulieferer selbst. Auf dem Zettel waren nämlich keine Angaben, wo das Paket zu finden war. Nein, der Bote ließ einzig seinem Frust freien Lauf.

„Lasst eure Sch***klingel reparieren!“

„Lasst eure Sch***klingel reparieren“, begann der Hinweis auf die nicht erfolgte Zustellung. „Es kann nicht sein, dass ich das Gebäude hoch und runter laufen muss, mit eurem sch*** Drucker!“

Die Instagramseite „notesofberlin“ teilte dieses Schmuckstück eines Zustellversuchs zu Beginn der Woche am 12. August. Passend für einen Montag.

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Wo der Drucker nun ist? Niemand weiß es

Moderatorin Ruth Moschner reagierte auf den Post - und zeigte sich ziemlich erstaunt über den Zettel. Aber nicht wegen der Beschwerde. „Wusste gar nicht, dass die bei Amazon Zettel haben. Bei uns wird das Paket irgendwo abgegeben und mit etwas Glück findet man heraus, wo“, schreibt sie.

Ein anderer fragt: „Und wo ist der Drucker denn nun?!“ Da der Fall bereits einige Jahre zurückliegt, sollte der Drucker mittlerweile wohl eingetroffen sein.

Weniger im Internet bestellen = weniger Ärger über Paketboten

Und ein weiterer bringt etwas ganz anderes, ziemlich wichtiges und durchaus wahres auf den Punkt: „Kauft nicht im Internet. Kauft nicht bei Amazon. Alle beschweren sich, mach es aber trotzdem...“

Wie recht er doch hat. Tagtäglich beschweren die Menschen sich über den Onlinehändler, dennoch nutzen ihn so ziemlich alle. Würden wir wieder öfter im Geschäft um die Ecke einkaufen, würden wir uns wahrscheinlich bedeutend seltener über missglückte Zustellungsversuche ärgern. (db)

 
 

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