Altkanzler Helmut Schmidt hortet seine Menthol-Zigaretten

Helmut Schmidt ist leidenschaftlicher Raucher - und offenbar soll ihm die EU Menthol-Zigaretten nicht verbieten können. 200 Stangen sollen sich in Schmidts Haus befinden.
Helmut Schmidt ist leidenschaftlicher Raucher - und offenbar soll ihm die EU Menthol-Zigaretten nicht verbieten können. 200 Stangen sollen sich in Schmidts Haus befinden.
Foto: Axel Heimken/dpa
Der notorische Raucher Helmut Schmidt soll 200 Stangen seiner Lieblings-Menthol-Zigaretten zu Hause horten. Rund 38.000 Glimmstängel wären das - ein Vorrat, der bis zum 100. Geburtstag des Altkanzlers reichen würde. Schmidt fürchte ein EU-Verbot, sagt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

Hamburg. Altkanzler Helmut Schmidt (94) hortet in seinem Haus angeblich 200 Stangen Menthol-Zigaretten - aus Angst, dass seine Lieblings-Glimmstängel von der EU verboten werden. Das verriet SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Montag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Karlsruhe. Danach habe sich der notorische Raucher mit rund 38.000 "Reyno"-Zigaretten eingedeckt, errechnete die "Hamburger Morgenpost". Wenn er pro Tag eine Schachtel verpaffe, reiche der Vorrat etwa bis zu seinem 100. Geburtstag.

Grund für die Hamsterei: Die EU will Menthol-Zigaretten verbieten, auch Deutschland unterstützt das Vorhaben. Stoffe wie Menthol dämpften nach Expertenmeinung die natürliche Abwehr des Körpers gegen Zigarettenqualm und erleichterten so den Einstieg zum Rauchen. (dpa)