Mann soll Leiche zerstückelt und daraus Gulasch gekocht haben

Der mutmaßliche Täter Alfred U. soll eine Prostituierte brutal ermordet haben.
Der mutmaßliche Täter Alfred U. soll eine Prostituierte brutal ermordet haben.
Foto: dpa
  • Der Angeklagte Alfred U. soll eine Prostituierte erwürgt und dann Gulasch aus der Leiche gekocht haben
  • Mann soll lebenslänglich in Spezialanstalt verbringen
  • Urteil ist nicht rechtskräftig

Alfred U. (64) aus Wien soll am 28. März 2018 eine Prosituierte qualvoll erwürgt, dann in seiner Badewanne zerstückelt und aus ihrer Leiche Gulasch gekocht haben. Er soll für diese schreckliche Tat lebenslang ins Gefängnis und soll in eine Spezialeinrichtung für psychisch kranke Verbrecher eingeliefert werden - berichtet die Krone Zeitung.

Wien: Alfred U. wollte „nur einmal kosten“

Er wollte nur ein „bissi Schmusen und Busenkuscheln“, sagte er im Prozess. Allerdings habe die 28-jährige Zsuzsanna N. aus Ungarn in der Wohnung des Angeklagten 50 Euro mehr verlangt als ausgemacht für seine gekauften Zärtlichkeiten. Danach fing die Prostituierte angeblich laut an zu schreien.

Da sei Alfred U. in Panik geraten und habe sie qualvoll gewürgt, als sie gegen seine Berührungen rebellierte. Danach habe er ihre Leiche in der Badewanne mit einer Säge in Stücke geschnitten, die Einzelteile in Müllsäcke gepackt und sie im Neusiedler See versenkt. Es kommt noch grausamer: Einen Müllsack soll er angeblich auf seinem Boot vergessen und sich später daraus Gulasch gekocht haben. Alfred U. „wollte nur einmal kosten“ - und er habe die Leiche zu Hackfleisch verwandelt und seine kannibalische Mahlzeit probiert.

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Angeklagter war schon wegen vielen brutalen Verbrechen bekannt

Ein Gutachter bewertete den 64-Jährigen laut der Krone Zeitung als sehr stark geistig abnormal und nannte den Mann „gefährlich“. Er ist auch wegen seiner Vorstrafen als Sadist mit Hang zum Kannibalismus eingestuft worden. Immer wieder saß er wegen brutaler Vergewaltigung, Totschlags und Mord im Gefängnis.

Die Beamten aus dem Strafvollzug, den er neun Jahre lang besuchte, bezeichneten Alfred U. als „Musterhäftling“. Er leitete sogar eine Gefängniszeitung. 2017 wurde er in die Wohnung seiner Mutter entlassen. Seine Anwältin versucht, den Angeklagten im Prozess als Opfer darzustellen – er sei „körperlich und seelisch verkrüppelt“. In den Gefängnissen vorher waren die Therapien angeblich nicht gut genug gewesen.

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Das Urteil ist nicht rechtskräftig

Die Richterin entschied sich nach den Ausführungen von Alfred U. zu seiner brutalen Tat für die lebenslange Freiheitsstrafe, weil sie keinen anderen Weg mehr sehe.

Er soll in eine Anstalt für psychisch kranke Verbrecher eingewiesen werden. Das Urteil ist aber nicht rechtskräftig. Der Angeklagte legte Berufung ein und seine Anwältin will ihn ins Gefängnis verlegen lassen. (el)

 
 

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