Hersteller ruft Lebensmittel zurück - auch Aldi und Rossmann betroffen

Unter anderem sind auch Aldi und Rossmann betroffen: Mehrere Lebensmittel werden zurückgerufen, wie das Portal Lebensmittelwarnung mitteilt.
Unter anderem sind auch Aldi und Rossmann betroffen: Mehrere Lebensmittel werden zurückgerufen, wie das Portal Lebensmittelwarnung mitteilt.
Foto: Imago

Das Portal Lebensmittelwarnung warnte am Freitag vor insgesamt acht verkauften Lebensmitteln, die mögliche Gesundheitsgefahren bergen. Auch Kunden von Rossmann und Aldi könnten betroffen sein.

Auch Produkte für Kinder sind betroffen. Die Drogeriemarktkette Rossmann rief gesalzene Maiswaffeln der Marke „Genuss Plus“ und Maiswaffeln mit Meersalz der Marke „Enerbio“ zurück, weil darin Metallsplitter sein könnten. Aldi ruft derweil Schinken zurück, weil er krankmachende Bakterien enthalten könnte.

Auch Aldi und Rossmann betroffen: Lebensmittel zurückgerufen

Betroffen sind Genuss-Plus-Waffeln (EAN 4305615416403) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 1. Oktober und 22. November.

Bei den Enerbio-Waffeln (EAN 4305615186726) sind es Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29. Oktober und 7. Dezember.

Waffeln in allen Bundesländern verkauft

Nach Angaben des Portals www.lebensmittelwarnung.de, das unter anderem vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit betrieben wird, wurden die Produkte in allen Bundesländern verkauft.

Beim Baby-Müsli der Marke „Babydream“ (EAN 4305615541662) und beim Kinder-Früchtemüsli von „Babydream“ (EAN 4305615649023) konnte Rossmann nicht ausschließen, dass vereinzelte Packungen Teile von Apfelstielen enthalten.

Auch Kinder- und Babyprodukte sind betroffen

Die Firma bat darum, Baby-Müsli-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.12.2019 und Kinder-Früchtemüsli mit dem Datum 19.12.2019 in die Verkaufsstellen zurückzubringen.

Die Produkte wurden in Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt verkauft.

Sesampaste mit Salmonellen-Nachweis

Wegen eines Salmonellen-Nachweises warnte das Portal vor dem Produkt Chtoura Garden Ground Sesame Paste des niederländischen Herstellers „Tema Fine Foods BV“.

Demnach hatte das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover die Verunreinigung festgestellt.

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Krankmachende Bakterien in Schinkenwurst

Das 800-Gramm-Produkt mit dem Haltbarkeitsdatum 10/2021 wurde in Niedersachsen durch den Lebensmittelgroßhandelsfirma Kaadan Alshalati, Ahmed Feras, aus Rastede verkauft.

Die Firma Franz Wiltmann GmbH & Co. KG rief die 100-Gramm-Packung Schinken-Rotwurst mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 8.3.2019 zurück, weil darin krankmachende Bakterien (Listeria monocytogenes) festgestellt wurden.

Alle Filialen von Aldi Süd sind betroffen

Die Ware wurde der Firma zufolge in allen Filialen von Aldi Süd und in den drei Aldi-Nord-Regionen Hann. Münden, Werl und Wittstock vertrieben.

Betroffen sind die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Krebserregendes Rhodamin B in eingelegten Rüben

Das Internetportal warnte zudem vor dem Produkt Turnips Pickles (Rüben-Essig-Wasser-Salz), das von „Ziad Ziada“ aus Braunschweig verkauft wurde.

In dem 2900-Gramm-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2019 wurde Rhodamin B festgestellt, das als potenziell erbgutverändernd und krebserregend gilt. Das Produkt wurde in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt verkauft.

Achtung Nuss-Allergiker

Zurückgerufen wurde zudem das Produkt Baklava - Türkisches Blätterteiggebäck der Firma „Kutucuoglu Backwaren GmbH & Co. KG“, weil darin Erdnüsse verarbeitet wurden, ohne dies zu deklarieren.

Betroffen waren 800-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 9.2.2019 bis 19.03.2019. Kunden ohne Erdnussallergie könnten das Produkt bedenkenlos verzehren, schrieb die Firma.

Dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de zufolge wurde das Gebäck in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein verkauft. (dpa)

 
 

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