Aldi mit neuer Aktion – doch die Kunden sind sehr verärgert

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Für die neue Sammelaktion bei Aldi gibt es auch Kritik von Kunden. (Symbolbild)
Für die neue Sammelaktion bei Aldi gibt es auch Kritik von Kunden. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Beim Discounter Aldi ist wieder das Sammelfieber unter den Kunden ausgebrochen. Denn seit dem 2. September gibt es bei jedem Einkauf pro 15 Euro Einkaufswert eine „Emoji“-Sammelfigur gratis dazu.

Doch auf Facebook sorgt die Aldi-Aktion auch für Kritik. Einige Nutzer fragen: Wie passt das Verschenken von Plastikfiguren zum Klimaschutz?

Aldi mit neuer Emoji-Sammelaktion

Seit Montag bekommen Kunden bei Aldi für ihren gefüllten Einkaufswagen auch noch ein paar kleine Geschenke. Eine von 24 verschiedenen Emoji-Figuren zum Sammeln bietet der Discounter pro 15 Euro Einkaufswert an. Dazu gibt es eine Sammelbox für 1,99 Euro, der drei Brettspiele beiliegen.

Aldi-Aktion auch digital

Sogar digital begleitet Aldi die Sammelaktion: In einer App können sich Kunden an einem kleinen Emoji-Spiel ausprobieren. Außerdem kann man durch im Laden gefundene Scanfelder ein weiteres Spiel freischalten.

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Diskussionen unter Facebook-Posting

Ein Post über die Aktion auf Facebook hat allerdings zu kontroversen Diskussionen geführt: Während die einen sich über die kleinen Gratisgeschenke freuen, ärgern sich andere über das unnötige Plastik.

So schreibt ein Nutzer: „Plastiktüten gibt's bei Aldi endlich nicht mehr – dafür jetzt aber Plastikfigürchen, den Müll von morgen!“

Kritik an Aldi: Zu viel Plastik

Es ist nicht der einzige kritische Kommentar: „Echt jetzt, Aldi? Schreibt Nachhaltigkeit groß und schenkt uns jetzt Plastikmüll? Schwere Enttäuschung.“

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Auf die Vorwürfe angesprochen heißt es von der Aldi-Pressestelle, man übernehme „auf vielfältige Weise Verantwortung für die Umwelt und Ressourcenschonung.“

Aldi: Man setzt bereits auf Nachhaltigkeits-Zertifikate

So soll in Zukunft die Menge an Verpackungsmaterialen massiv reduziert werden. Auch bei der aktuellen Sammelaktion habe man bereits versucht, Verpackungsmüll zu vermeiden: „Die Emoji sind verpackt in innovativen FSC-Pappboxen. Bei den Sammelalben setzen wir ebenfalls auf FSC-zertifizierte Materialien.“

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Das FSC-Zeichen kennzeichnet beispielsweise Papier als Erzeugnis von Forstbetrieben, die nach bestimmten Kriterien zertifiziert sind. Dabei geht es auch um nachhaltige Waldnutzung.

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Biologisch abbaubare Sammelfiguren sind noch unmöglich

Auch habe es Überlegungen gegeben, die gesamte Sammelaktion ressourcenschonender zu gestalten. „Jedoch waren die Vorschläge nicht soweit ausgereift, dass wir hätten komplett biologisch abbaubare Sammelfiguren anbieten können.“

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbständig
  • Im Jahr 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ bekommen
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit
  • Aldi Süd hat seinen Sitz in Mülheim, Aldi Nord in Essen

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Unklar, wie viele Figuren für Aldi hergestellt wurden

Wie viele Figuren Aldi für die deutschlandweite Aktion hat produzieren lassen und was mit den Figuren passiert, die nicht verteilt wird, dazu wollte Aldi keine konkreten Angaben machen.

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„Wir haben die Menge der Sammelfiguren jedoch so kalkuliert, dass zum Ende des Kampagnenzeitraums alle Figuren ausgegeben sein werden“, heißt es vom Konzern. (dav)

 
 

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