Aldi, Lidl und Co.: So tricksen dich die Discounter aus

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Jeder Supermarkt in Deutschland will dich mit preiswerten Angeboten in seine Filiale locken. Die Werbetrommeln werden fleißig gerührt und die üblichen Tricks der Werbung dabei zur Einkaufsanimation genutzt.

Wenn der Kunde sich aber erst einmal für einen Einkauf im Supermarkt entschieden hat, werden drinnen von Aldi, Lidl und Co. weiter eine Menge Psychotricks angewandt, um möglichst viele Produkte an den Kunden zu bringen. Davor warnt die Verbraucherzentrale NRW.

Schließlich will jeder Supermarkt und Discounter, dass du möglichst viel Geld bei ihnen ausgibst. Aber mit etwas Geschick beim Einkauf kannst du diese Kauffallen laut der Verbraucherzentrale leicht umgehen.

Verbraucherzentrale NRW: Mit diesen Tricks kaufst du mehr im Supermarkt, als du eigentlich wolltest

Mit den Verkaufstricks beginnen die findigen Supermärkte schon vor dem eigentlichen Einkauf. Die meisten Kunden nehmen einen Einkaufswagen mit. Der ist ziemlich riesig. Kein Wunder, denn je größer der Wagen ist, umso kleiner wirken die Produkte darin. Und ein großer Wagen bringt dich dazu, den auch vollzumachen.

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Das ist Aldi:

  • Der Name „Aldi“ ist ein Akronym und steht für Albrecht Diskont
  • Aldi Nord und Aldi Süd sind die erfolgreichsten Discounter der Welt
  • Das Unternehmen wurde 1913 gegründet

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Damit das auch funktioniert, müssen die Kunden so lange wie möglich im Geschäft bleiben. Daher leiten dich die Märkte in einem bestimmten Rundgang durch die Regalreihen. Die am meisten verkauften Produkte sind dabei so verteilt, dass du auf dem Weg von dem einen zum anderen auch an allen anderen Regalen vorbeilaufen musst.

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Weg durch den Angebotsdschungel ist durchgeplant

Auf diesem Weg kommst du mehrmals an besonderen Angeboten vorbei. Die gibt's oft an mehreren Stellen im Geschäft. Die Supermärkte hoffen, dass du durch die vielen Standorte auch gleich mehrfach zugreifst.

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Produkte bewusst platziert

Supermärkte platzieren die teuren Produkte immer rechts in den Regalen. Das liegt daran, dass die Kunden die Regale von links nach rechts mit den Augen abscannen und dann am Ende hängen bleiben. Weil deine Aufmerksamkeit dann bei diesen Produkten liegt, wandern sie eher in deinen Einkaufskorb.

Markenprodukte stehen in den Regalen meist auf Augenhöhe. So will der Supermarkt dir die teureren Produkte aufschwatzen. Die günstigen findest du in der Regel in den Regalreihen ganz unten.

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Verkaufsfallen umgehen

Um gar nicht erst auf die psychologischen Tricks hereinzufallen, gibt es zwei einfache Möglichkeiten. Wenn du dir vor deiner Supermarkt-Tour einen Einkaufszettel schreibst, kannst du leichter an unnötigen Lockangeboten vorbeigehen. Halte außerdem die Augen offen und schaue im Regal nach rechts und links, nach oben und unten, um die günstigsten Produkte zu finden. (vh)

 
 

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