Aldi: Tester betritt Discounter – und macht eine alarmierende Entdeckung

Aldi weiß oft nicht, wohin mit den übrig gebliebenden Angebotsprodukten. (Symbolfoto)
Aldi weiß oft nicht, wohin mit den übrig gebliebenden Angebotsprodukten. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Markenprodukte findet man bereits seit einiger Zeit bei Aldi, Lidl und Co. Doch immer häufiger kommen bestimmte Produkte auch ausschließlich als Angebot in die Regale.

Kunden können sich zwar über das erweiterte Markenangebot freuen, doch was hat diese Entwicklung für Folgen? Was passiert bei Aldi und Lidl mit Produkten, die nicht im Standardsortiment vorhanden sind, nach Ablauf der eigentlichen Aktion aber immer noch den Laden hüten?

Aldi und Co.: Was passiert mit übrig gebliebenen Markenprodukten?

Ein Bericht vom Portal „Supermarkt Inside“ hat versucht, genau diese Frage zu beantworten – und dabei eine schockierende Entdeckung gemacht.

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Ist eine Aktion vorbei, muss sie Platz für die nächste machen. Das ist einleuchtend. Doch wohin mit den Aktionsprodukten, die sonst nicht im Regal stehen?

Nicht verkaufte Angebotsprodukte müssen irgendwo untergebracht werden

Ein Blick in die verschiedenen Discounter beantwortet die Frage recht schnell: Die Märkte versinken in Restbeständen. Das Problem: Der Platz für die übrig gebliebenen Produkte ist eigentlich gar nicht da.

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Denn eigentlich sollten die Produkte von der Angebotsfläche direkt in die Schränke der Kunden wandern. Einen Platz in den Regalen von Aldi und Lidl haben sie nicht.

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Es entsteht ein „Shop im Shop“

Deshalb muss jeder Millimeter der begrenzten Ladenfläche genutzt werden. Wie das am Ende aussieht? Ein buntes Potpourri aus verschiedensten Produkten, beschildert mit unterschiedlichsten Preisen.

ALDI vs. LIDL: Dieser Discounter ist wirklich besser – unser Test
ALDI vs. LIDL: Dieser Discounter ist wirklich besser – unser Test

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Verwirrte Kunden und ein Restechaos

Der Bericht des Portals spricht bei Lidl sogar von einem „Shop im Shop.“ Dies geht aus den verschiedenen Preisen hervor. So können die Kunden zwischen dem 500g Glas Nutella mit 50 Gramm extra für 1,69 Euro und dem 825g Glas Nutella mit 75 Gramm extra für 3,79 Euro wählen.

>>> Erfahre hier, wer beim Discounter-Test besser abschnitt: Aldi oder Lidl?

Was am Ende übrig bleibt: Verwirrte Kunden und Restechaos in den Regalen. (db)

 
 

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