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Haben sie das nicht bedacht? AIDASol soll zu Kreuzfahrt ablegen – DAS könnte der Traumreise im Weg stehen

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Ein Kreuzfahrtschiff der Aida-Gruppe Foto: Archiv/FUNKE Foto Services

Die AIDASol ist ein echtes Traumschiff, das immer wieder zu Traumreisen in ganz Europa ablegt. Zwischen Mittelmeer und dem Polarkreis schippert sie das ganze Jahr über die Meere.

So ist es auch für den 28. April dieses Jahres geplant. Von Hamburg aus soll es zu den norwegischen Fjorden gehen. Sieben Tage lang führt die Reise die erholungssuchenden und naturliebenden Kreuzfahrt-Touristen von Hamburg zu vier verschiedenen Stationen Norwegens.

AIDASol legt in Altona an – an dem Tag findet dort der Hamburg Marathon statt

Nun stellt sich der Abfahrt aber am 28. April 2019 ein kleines Problem in Hamburg entgegen. Das dindet zumindest Facebook-Nutzer und AIDA-Passagier Harald Rö. Er beschwert sich in der Facebook-Community von AIDA: „AIDAsol legt am 28.04.2019 in Hamburg Altona an. Da ist aber Marathon!!!! Eine Abfahrt ist da nicht möglich!!“

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Harald Rö rechnet mit Behinderungen wegen des alljährlichen Marathons in Hamburg, der tatsächlich auch durch Altona entlang des Wassers führt (hier siehst du den Streckenverlauf des Hamburg Marathons).

Verkehrschaos auf dem Weg zur AIDA in Hamburg?

Vergleichbare Probleme seien nämlich laut Harald Rö auch schon aufgekommen, als in Hamburg ein Radrennen stattgefunden habe und er ebenfalls zum Schiffsableger fahren wollte: „Damals bei einem Radrennen wusste nicht mal die Polizei vor Ort, wie man zum Schiff kommen könnte!!“

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Andere Nutzer versuchen, den wegen der erwarteten Verkehrshindernisse aufgebrachten Harald Rö zu beruhigen und relativieren. „Na, na, nur weil einige Straßen zeitweise gesperrt sind bricht in Hamburg nicht gleich alles zusammen.“, schreibt zum Beispiel Reinhard S. Auch würde mehr als ein Weg zum Bahnhof führen.

Dennoch: Hat AIDA etwa nicht bedacht, dass an diesem Tag der Hamburg Marathon stattfindet? Müssen Passagiere tatsächlich damit rechnen, nicht zu ihrem Traumschiff zu gelangen?

AIDA beruhigt besorgten Passagier bei Facebook

Nein – sagt zumindest AIDA selbst. Das Social Media Team des Kreuzfahrtunternehmens antwortet dem besorgten Harald Rö:

„Hallo Harald, danke für deinen Hinweis. Bitte sei unbesorgt. Wir stehen stets mit den Behörden der jeweiligen An- und Abreisehäfen in Verbindung.
Sollte es zu Einschränkungen für unsere Gäste in Hamburg kommen, werden wir diese natürlich umgehend per E-Mail informieren. Liebe Grüße, Dein AIDA Social Media Team“ (lin)