Radiomoderator will über AfD berichten – und leistet sich einen peinlichen Versprecher

Ein Moderator vom „Deutschlandfunk“ hat sich einen peinlichen Versprecher geleistet.
Ein Moderator vom „Deutschlandfunk“ hat sich einen peinlichen Versprecher geleistet.
Foto: imago

Köln. Am Dienstag wurde bekannt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als „Prüffall“ eingestuft haben soll. Somit gerät die Partei stärker in den Blick des Verfassungsschutzes.

Zahlreiche Medien berichteten über dieses Thema, unter anderem auch der „Deutschlandfunk“ in seinen Nachrichten um 13 Uhr. Doch hoppla, der Radiomoderator hat sich einen peinlichen Fehler erlaubt. Er sagte nämlich: „13 Uhr. Die Nachrichten. Zunächst die Übersicht: Der Verfassungsschutz stuft die ARD - Verzeihung - die AfD, nach Medienberichten als Prüffall ein.“

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„Deutschlandfunk“ entschuldigt sich bei Twitter – Follower machen sich lustig

Auf Twitter entschuldigt sich der Sender für den Versprecher. Es heißt: „Der Verfassungsschutz prüft die ARD? Das war natürlich ein Versprecher. Wir bitten die Kolleg*innen der ARD und ARD-Presse um Verzeihung und freuen uns schon auf die O-Ton-Charts von 1Live als gerechte Strafe.

Die Follower machen sich unter dem Post lustig. Das sind die Kommentare:

  • „Ihr gehört überprüft!“
  • „Die Überprüfung der ARD durch den Verfassungsschutz war ja wohl auch überfällig! Ja, pennen die denn da nur? Die Führung gehört ausgetauscht! Sofort!“
  • „Der ist gut!“
  • „Chapeau. Auch für die Reaktion.“

Das Bundesamt des Verfassungsschutzes will die Verbindungen zu den rechtsextremen Identitären prüfen. AfD-Mitglieder hätten sich dazu öffentlich geäußert. So soll außerdem festgestellt werden, in welchem Umfang rechtsextreme Bestrebungen in der Partei vorkommen. Mehr dazu kannst du hier nachlesen>>> (cs)

 
 

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