Flugzeugabsturz in Äthiopien: Mann überlebt, weil er vorher gehöriges Pech hatte

Einsatzkräfte begutachten die Trümmer nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien.
Einsatzkräfte begutachten die Trümmer nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien.
Foto: Mulugeta Ayene/AP/dpa

Am Sonntag ist es zu einem schrecklichen Unglück gekommen. Bei einem Flugzeugabsturz in Äthiopien sind insgesamt 157 Menschen gestorben.

Die Boeing 737 Max 8 von Ethiopian Airlines war auf dem Weg von Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien nach Nairobi. Kurz nach dem Start, etwa 50 Kilometer von Addis Abeba entfernt, stürzte das Flugzeug ab.

Flugzeugabsturz in Äthiopien: Keine Überlenden

Von den 149 Passagieren und acht Crew-Mitgliedern hat niemand überlebt. Wie das Newsportal Unilad berichtet, hat ein Mann das Unglück durch die Verkettung von eigentlich unerfreulichen Zufällen überlebt.

Antonis Mavropoulos wollte an der in Nairobi stattfindenden Konferenz des UN-Umweltprogramms teilnehmen und sollte eigentlich in die Unglücksmaschine eingestiegen.

Verkettung von Verspätungen rettet Mann das Leben

Eine verspätete Ankunft am Flughafen, die Suche nach einem verlorenen Gepäckstück und ein verspäteter Flugbegleiter retteten ihm das Leben.

Nach 40-minütiger Suche nach dem verschollenen Koffer kam er am Gate an. Doch da war das Boarding bereits beendet, das Gate geschlossen.

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„Ich habe sogar protestiert“

Er konnte allerdings noch Personen sehen, die in das Flugzeug stiegen. „Ich habe sogar protestiert, weil es eigentlich genug Zeit gab, dass ich den Flug nicht verpasse.“

Man ließ ihn aber trotzdem nicht mehr einsteigen. Stattdessen sollte er in einem Wartebereich auf einen späteren Flug warten, welche ihn dann in die kenianische Hauptstadt fliegen sollte.

Auf dem Weg zum Ersatzflug dann das scheinbar nächste Dilemma

Auf dem Weg zum Boarding des Ersatzfluges, wiesen ihn zwei Angestellte des Sicherheitspersonals darauf hin, dass er zunächst am Flughafen bleiben müsse und brachten ihn zur Polizeistation im Flughafen

Darüber regte er sich erneut auf, doch bevor er seiner Wut vollends Luft machen konnte, sagte ein Beamter ihm „Regen sie sich nicht auf, danken sie Gott.“

Vielleicht nicht zu alt für Rock'n'Roll, aber sicher zu jung zum Sterben

Als er davon erfuhr, dass sein ursprüngliches Flugzeug abgestürzt war, habe es ihm den Boden unter den Füßen weggezogen. Laut Unilad kontaktierte er umgehend seine Familie und versicherte ihnen, dass ihm nichts passiert ist.

Nachdem er mit einem anderen Flug in Kenia angekommen war, veröffentlichte er außerdem einen langen Facebookpost (auf griechisch):

Ein Freund sagte ihm, er sollte das als zweite Lebenschance sehen. „Ich bin vielleicht nicht zu alt für Rock 'n' Roll, aber sicher zu jung zum Sterben“, fügte er seinem Facebookbeitrag am Ende hinzu. (db mit dpa)

 
 

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