Ärztin postet sexy Fotos in Unterwäsche – mit schlimmen Folgen

Weil sie sexy Bilder von sich postete, darf eine Frau nicht mehr als Ärztin arbeiten. (Symbolbild)
Weil sie sexy Bilder von sich postete, darf eine Frau nicht mehr als Ärztin arbeiten. (Symbolbild)
Foto: dpa

Eine junge Ärztin aus Myanmar hat vor Kurzem ihre Zulassung entzogen bekommen. Der Grund dafür ist schwer nachzuvollziehen – und hat nicht einmal etwas mit ihrer Tätigkeit als Ärztin zu tun.

Nang Mwe San ist mittlerweile 29 Jahre alt. Sie war eine engagierte Medizinstudentin und erhielt mit gerade einmal 22 Jahren ihren Doktorentitel. Doch dieser wurde der Frau aus Myanmar nun entzogen.

Ärztin aus Myanmar verliert Zulassung

Grund für die Entscheidung des Ärzterates aus Myanmar: Dr. Mwe San arbeitet derzeit nicht mehr als Ärztin, sondern als Model. Und die Fotos, die sie auf Facebook oder Instagram postet, gefallen dem Rat so gar nicht.

Nachdem sie mehrere Jahre Patienten behandelt und für Non-Profit-Organisationen gearbeitet hat, entschied sie sich, den Ärztekittel gegen Unterwäsche und Bikinis zu tauschen. Seit etwa zwei Jahren posiert sie als Model für verschiedene Marken.

Sie solle ihre Tätigkeit einstellen und alles bisher veröffentlichte löschen

Zu viel Haut zeigt sie dabei aber nie. Mindestens einen Bikini oder Unterwäsche trägt sie immer auf den Fotos. Dazwischen finden sich aber auch immer wieder Bilder, auf welchen sie sich in eleganten Kleidern zeigt.

Laut einem Bericht der „New York Times“ erhielt sie im Januar die Anordnung des Rates, dass sie solche Bilder nicht mehr posten und die bisherigen von ihrer Seite löschen solle.

In ihrem jetzigen Job ist sie glücklicher als zuvor

Sie ignorierte die Anweisung. Im Juni wurde ihr deshalb ihre Zulassung entzogen. „Hier herrscht viel Sexismus“, so die 29-Jährige gegenüber dem amerikanischen Magazin. „Sie wollen nicht, dass Frauen in höhere Positionen gelangen. Und sie verurteilen Frauen für das, was sie tragen. Nicht einmal Hosen dürfen wir tragen.“

Doch Nang Mwe San beabsichtigt nicht, ihre derzeitige Tätigkeit an den Nagel zu hängen. Sie liebt ihren Job als Model, fühlt sich wohler, glücklicher und verdient zudem mehr.

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Später würde sie gerne wieder als Ärztin arbeiten

Dennoch würde sie gerne zu ihrem ursprünglichen Beruf zurückkehren, wenn ihre Modelkarriere einmal zu Ende ist. Dieser Tag dürfte aber noch weit in der Zukunft liegen.

Der „New York Times“ sagte sie: „Was auch immer sich mir gegenüberstellt, ich werde meinen Beruf als Model nicht aufgeben. Ich mag es einfach, als Foto-Model zu arbeiten.“

Das unterstrich sie zusätzlich mit einer Bildreihe auf Facebook. Dazu schrieb sie „Die Gesellschaft entscheidet nicht über den Körper von Frauen. Mein Körper, meine Rechte. Danke an meine Fans aus meinem Land, Burma und von überall anders auf der Welt. Danke für die Unterstützung und die Ermutigung. Ich liebe euch alle!“ (db)

 
 

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