Bundeswehr-Hubschrauber an Grenze zu NRW abgestürzt – eine Tote!

Ein solcher Schulungshubschrauber vom Typ "EC 135" ist am Montag in Aerzen abgestürzt.
Ein solcher Schulungshubschrauber vom Typ "EC 135" ist am Montag in Aerzen abgestürzt.
Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb Holger_Hollemann

Aerzen. Wenige Tage nach dem Absturz zweier Eurofighter der nächste traurige Zwischenfall bei der Bundeswehr!

Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist am Montag im niedersächsischen Aerzen abgestürzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam mindestens ein Mensch ums Leben. Laut „Bild“ soll es sich um die Pilotin handeln. Ein weiterer Insasse wurde demnach schwer verletzt.

Arzen nahe NRW: Hubschrauber der Bundeswehr abgestürzt

Der Hubschrauber war nach Angaben der Polizei gegen 13.45 Uhr in der Nähe der Aerzener Ortschaft Dehmke abgestürzt. Zur Ursache gab es zunächst keine Angaben. Die Absturzstelle befinde sich in der Nähe eines Waldgebiets, sagte ein Sprecher der Gemeinde Aerzen. Dort seien Brände ausgebrochen. Die Feuerwehr ist im Einsatz, auch Spezialfahrzeuge sind mittlerweile an der Unfallstelle eingetroffen, twitterte die Polizei Hameln.

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Das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum in Bückeburg ist etwa 30 Kilometer von der Absturzstelle entfernt. Nach dpa-Informationen wurde das Gebiet um den verunglückten Hubschrauber weiträumig abgesperrt.

Eurofighter zusammengestoßen und abgestürzt

Erst in der vergangenen Woche waren zwei Eurofighter der Bundeswehr bei Luftkampfübungen zusammengestoßen und nahe der Ortschaft Nossentiner Hütte (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) abgestürzt. Ein Ausbilder-Pilot hatte sich mit dem Schleudersitz gerettet und den Unfall verletzt überlebt.

Der Pilot der zweiten Unglücksmaschine starb. Die dritte Maschine blieb unversehrt und kehrte nach Laage zurück. Am Boden wurde durch die abstürzenden Maschinen niemand verletzt, allerdings wurden Wrackteile auf einem Sportplatz, einem Feld und nahe einem Kindergarten in Nossentiner Hütte gefunden. Die Bergung der Flugzeugwracks und die Suche nach der Ursache dauern an.

Am Montagmorgen hoben zwei Eurofighter-Maschinen in Laage bei Rostock wieder zu Übungsflügen ab, wie ein Sprecher des Geschwaders 73 «Steinhoff» sagte. Täglich soll es wieder zwei Starts geben, wie vor dem Absturz auch. (ms/dpa)

 
 

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