100 Menschen suchen verschwundenen Jungen (5) – unglaublich, wo sie ihn wiederfinden

Bei der Vermisstensuche setzt die Polizei häufig Spürhunde, genannt Mantrailer (Symbolbild).
Bei der Vermisstensuche setzt die Polizei häufig Spürhunde, genannt Mantrailer (Symbolbild).
Foto: Deutzmann / imago/Deutzmann
  • Eltern bemerken, dass ihr Sohn verschwunden ist und rufen die Polizei
  • Mehr als 100 Menschen machen sich auf die Suche nach dem Fünfjährigen
  • Gefunden wird er im Wohnzimmer unter dem Sofa

Geestland.  Besorgter Anruf bei der Polizei in Geestland (Cuxhaven): Eltern haben am Mittwoch um 18.13 Uhr ihren fünfjährigen Sohn als vermisst gemeldet – keine Spur des Jungen seit 17.45 Uhr.

Die Eltern berichteten den Beamten, er habe – entgegen seines üblichen Verhaltens – das Haus im Ortsteil Langen verlassen und sei seitdem nicht wieder aufgetaucht. Das meldet die Polizei.

Tag der vermissten Kinder

Der 25. Mai ist seit 2002 auch in Europa der Tag der vermissten Kinder. Ins Leben gerufen wurde der Gedenktag 1983 vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan, in Erinnerung an den 6-jährigen Ethan Patz, der am 25. Mai 1979 spurlos verschwand.
Tag der vermissten Kinder

Großeinsatz mit Spürhunden

Die Beamten machten sich auf die Suche, dazu weitere Helfer der Freiwilligen Feuerwehren aus Langen und umliegenden Ortsteilen – insgesamt suchten mehr als 100 Personen nach dem Jungen. Auch Mantrailer der Rettungshundestaffel Nord kamen zum Einsatz. Die Polizei setzte zudem Lautsprecher ein, informierte die Bevölkerung so über den Vermissten und bat um Mithilfe.

Letztlich fanden die Eltern ihren Sohn knapp zwei Stunden später um 19.36 Uhr selbst wieder: Der Fünfjährige lag unter dem Sofa im Wohnzimmer! „Wir können nur spekulieren, ob er das Haus überhaupt verlassen hatte“, sagt Rainer Brenner, Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven. (ses)

 
 

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