Olaf Scholz: Trotz Umfragehoch – SPD-Kanzlerkandidat warnt eigene Partei

Olaf Scholz: Die Karriere des neuen Bundeskanzlers

Olaf Scholz: Führt er die SPD zurück ins Kanzleramt?

Mit Olaf Scholz als Spitzenkandidaten ist die SPD bei der Bundestagswahl stärkste Kraft geworden. Wir zeigen die bisherige Karriere des neunten Kanzlers.

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Für Olaf Scholz läuft es zurzeit. Seine Chancen, im September doch noch Bundeskanzler zu werden, stehen besser als noch vor einigen Wochen. Würde der Kanzler direkt gewählt werden, dann wäre Olaf Scholz ein Sieg so gut wie sicher.

Auch die SPD konnte in den letzten Umfragen punkten.

Olaf Scholz: „Wahltag ist am 26. September“

Erstmals seit 15 Jahren lag die SPD in einigen Umfragen knapp vor der Union, deren Werte in den vergangenen Wochen nur einen Weg kannten: Abwärts.

Doch trotz der steigenden Umfragewerte warnt Scholz jetzt seine Partei vor zu viel Euphorie: „Wahltag ist am 26. September. Und deshalb bitte ich alle, ganz leise zu sein und dafür zu sorgen, dass man die Zeit nutzt, mit vielen zu sprechen und die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen.“

Das sagte Scholz laut Deutscher Presse-Agentur bei einer Wahlkampf-Kundgebung auf dem Berliner Bebelplatz. „Wir haben noch ein paar Wochen vor uns, die wollen wir nutzen“, sagt Scholz.

Olaf Scholz: Absturz in der Gunst der Wähler

Vermutlich hat er aus den Fehltritten, Skandalen und Skandälchen seiner Mitbewerber, Armin Laschet (CDU/CSU) und Annalena Baerbock (Grüne) gelernt. Beide dürften durch verschiedene Fettnäpfchen in den vergangenen Wochen und Monaten in der Gunst der Wähler abgestürzt sein.

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Gleichzeitig macht Scholz aber auch keinen Hehl daraus, dass ihn die guten Umfragewerte seiner Partei freuen: „Es ist schön, wie sich die Umfragen entwickeln. Es ist berührend, zu sehen, wie viele Bürgerinnen und Bürger mir zutrauen, der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland zu sein. Das ist ein schweresd Amt. Und wenn so viele sagen Du kannst das, ist das ein sehr bewegender Moment, auch für mich“, heißt es von Scholz weiter.

Doch bis Scholz tatsächlich ins Kanzleramt einziehen könnte, sind es noch ein paar Wochen. Und am Ende hat dann der Wähler das letzte Wort. (evo/mit dpa)