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Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen

05.08.2011 | 14:13 Uhr
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
Ein Staffordshire-Terrier ist in Mönchengladbach von der Polizei erschossen worden, nachdem er drei Menschen attackiert und verletzt hat. (Foto: imago)

Mönchengladbach.   Ein Staffordshire-Terrier hat auf einer Feier in Mönchengladbach drei Personen angefallen und zum Teil schwer verletzt. Der Hund wurde offenbar aggressiv, als sich die Halterin mit ihrem Freund stritt. Die Polizei musste den Terrier erschießen.

Ein aggressiver Hund hat bei einer Geburtstagsfeier in Mönchengladbach drei Menschen angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Zu dem Vorfall war es am Donnerstagabend gekommen, als sich die 28-jährige Halterin des Staffordshire-Terriers in einer Wohnung mit ihrem Freund gestritten hatte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Der Hund biss zunächst den jungen Mann ins Bein. Als die Frau das Tier wegziehen wollte, attackierte der Hund auch sie und biss mehrmals zu. Zudem verletzte der Staffordshire-Terrier auch eine 19-jährige Frau.

Hund mit gezieltem Schuss getötet

Die Hundehalterin rettete sich mit schweren Verletzungen auf den Balkon ihrer Wohnung und rief dort um Hilfe. Anwohner hörten die Schreie und alarmierten die Polizei. Die anderen Verletzten verbarrikadierten sich in der Küche beziehungsweise dem Bad, während der Hund weiter durch die Wohnung lief.

Die 28-Jährige wurde mit einer Drehleiter der Feuerwehr vom Balkon gerettet. Um zu den weiteren Verletzten zu gelangen, musste die Polizei den Hund mit einem gezielten Schuss vom Balkon aus erschießen.

Die Halterin wurde mit schweren Verletzungen auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Nach Polizeiangaben schwebt sie nicht in Lebensgefahr. Auch die 19-Jährige musste in einer Klinik aufgenommen werden. Der junge Mann kam mit leichten Verletzungen davon.

DerWesten

Kommentare
09.09.2011
17:37
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von meine-Meinung | #31

Liebe WAZ
da hab ich mal wieder Fernsehn kucken müssen um eine qualifizierte Recherche zu erhalten. Hundehalter war ein Rockerboss aus Hanover.

Das von mir angenommene wahrscheinlichste Szenario stimmt also nicht:
**Die Helferin treibt die verängstigten Tiere in die Enge und in die Panik und wird schwer verletzt. Dann sorgen sie und ihr Helfer dafür, dass die von uns allen bestellten Hüter der Ordnung ihr Weltbild durchsetzen: Fiffi komm ich hab dich doch nur lieb. **

Nur stellt sich die Frage warum es möglich ist Mitgeschöfe auf Agression gegen Menschen abzurichten und dafür nicht so bestraft zu werden als hätte man diese Taten selber begangen.

Lustig ist dabei gar nix.

Jeder Tierhalter, egal ob Kanarienvogel oder Anakonda, sollte vor einer Erlaubnis artspezifische Sachkunde nachweisen müssen. Fehlt diese ist es Tierquälerei und viel Qual würde nicht passieren: Zwingerhaltung, Einzelhaltung...
Die auch hier im Blog geäußerte Forderung nach Hunden an der Leine würde dann hoffentlich bald auch bei Nicht-Hunde-Führern in der Breite der Bevölkerung als Tierquälerei erkannt. Wenn ich erlebe wie viele IHREM Hund jeglichen sozialen Kontakt vorenthalten tut mir der Hund leid.

08.08.2011
17:54
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von Moeppkenbrot | #30

@29
Habe Sie schon vermisst!
Mit Hunden kennen Sie sich ja aus.

08.08.2011
07:41
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von oderfla | #29

...ja, ein Schritt in die richtige Richtung war es diesen Kampfhund abzuwickeln.
Das ganze Drama hätte man verhindern können, wenn -wie sooft vom Volk gefordert- diese lebenden Kampfmaschinen verboten wären.


Die Viecher braucht kein normaler Mensch.

06.08.2011
18:54
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von denkt_nach | #28

Das ein Hund derartig aggressiv wird würde eher darauf hindeuten, die Stresssituation war zu groß und der Hund hat wohl nie wirklich erfahren dürfen, was sozialisiert bedeutet. Hier darüber urteilen zu wollen, was das für Menschen sind, das steht keinem zu. Die Besitzerin kann froh sein, dass es bei Bissverletzungen blieb. Der Hund, er ist jetzt ohnedies erlöst, der tut mir ebenso leid. Dieses ganze Gefasel, Kampfhunde bleiben Kampfhunde, sind bösartig, das führt nur dazu, dass mittlerweile sämtliche größere Rassen, die vielleicht nur bellen, vergiftet werden.Hundebegleiter ständig angemotzt werden und absolut die wenigsten kennen den Unterschied zwischen den Rassen. Es nimmt sich auch keiner die Zeit, sich mal ein wenig darüber zu informieren, ob die wirklich so böse geboren werden oder so aggressiv. Fakt ist jedes einzelne Tier kann gefährlich werden. Selbst ein Dackel kann einem Kind schlimmste Verletzung zufügen. Ja sicher, die Bisskraft ist stärker. Die ist aber von meinem Schäfer Mix zur meinem Boarder Mix auch ein Unterschied. Nur sie kämen beide nicht auf die Idee, da sie sozialisiert sind. Die Hand ins Feuer legen? Nein. Denn es gibt Situationen, an die denkt man nicht mal, dass die eintreffen könnten. Doch diese ewige Beurteilung über diverse Rassen, sollte ein Ende finden. Stünde da jetzt statt dieser Rasse ein dt.Schäfer, würde nur kommen Ja was ist denn mit dem Tier passiert?Der hat sicher schlechte ERfahrung. Schäfer sind doch so super tolle Tiere. Sie sind übrigens nicht weit weg in der Liste der Bissattacken. Hier können sich manche, die meinen sie wüssten alles über diese Rassen mal ein wenig informieren und bitte in Zukunft daran denken. Jeder Hund und jedes Tier kann mitunter angreifen. Es kommt immer darauf an, wie es gehalten wird, erzogen und ob artgerecht gehalten wird.http://de.wikipedia.org/wiki/American_Pit_Bull_Terrier und der Staffordshire Terrier - übrigens zwei verschiedene Rassen mit unterschiedlichen Charakteren. Auch etwas was in manchen Kommentaren nicht berücksichtigt wird. Und zu einem Kommentar. Pfefferspray und keine Ahnung. Würde das auch zum Einsatz kommen, nur weil jemand eine solche Rasse an der Leine hat? Das sind genau die Menschen, die es mittlerweile schaffen, Tierbegleiter mehr als nur vorsichtig werden zu lassen. Ich warte ja nur auf die ersten Fälle, wenn es ein Kind treffen muss, nur weil vermeintliche Hundegegner der Meinung sind, sie seien so intelligent und es würde doch eh nur der Hund erwischen. http://de.wikipedia.org/wiki/Staffordshire_Bullterrier

05.08.2011
22:52
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #27

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.08.2011
20:51
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von Moeppkenbrot | #26

@24
Du hast es im Leben aber auch nicht leicht.

05.08.2011
18:50
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von Heinrich-Lehmann | #25

War da nicht irgendwann mal die Rede von Maulkörben usw.oder habe ich mich verhöhrt,oder müssen die vom Ordnungsamt Maulkorbe tragen?

05.08.2011
18:17
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von der_mit_dem_Zebra_tanzt | #24

der wollte doch nur spielen...
kann er auch gerne machen.. mit mir, wenn ich
in meiner Freizeit unterwegs bin. Pfefferspray und
einen Elektro-Shocker habe ich dabei.. ich spiele dann gerne mit so einem degenerierten Köter mit.
Frauchen, Herrchen.. darf in dann gerne mit allen Ehren auf dem Hundefriedhof in Duisburg bestatten..

05.08.2011
17:18
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von Emagic | #23

Klasse, ich streit mich mit jemand und mein Hund wird zum Beißer... Da ist ja wohl eindeutig das Frauchen nicht die Herrin in der Beziehung gewesen.
Unox, wenn alle Hunde vor Panik in solchen Situationen nicht mehr wissen was sie machen sollen, wären die Krankenhäuser überfüllt. Ich bin der Meinung, wenn der Hund erzogen gewesen wäre, gäbe es jetzt nicht 3 Verletzte

05.08.2011
17:08
Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
von fatih | #22

Untersuchung des Verhaltens von fünf Hunderassen und einem Hundetypus im innerartlichen Kontakt des Wesenstestes nach den Richtlinien der Niedersächsischen Gefahrtier-Verordnung vom 05.07.2000 Dr. Andrea Böttjer, 2003
hannover.de/dissertations/boettjera_ws03.html

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Kampfhund nach Attacke auf Menschen erschossen
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2011-08-05 14:13
Rhein und Ruhr