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Haderthauer pocht auf Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter

26.05.2012 | 12:34 Uhr
Foto: /dapd/Lukas Barth

Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer will im Kampf um eine Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter nicht locker lassen. "Diese Entschädigung für die Zwangsarbeit ist kein Haushaltsthema, es ist ein Wertethema. Und ich möchte, dass es auch so behandelt wird in der Politik", sagte die CSU-Politikerin am Samstag zum Auftakt des 63. Sudetendeutschen Tags in Nürnberg.

Nürnberg (dapd). Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer will im Kampf um eine Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter nicht locker lassen. "Diese Entschädigung für die Zwangsarbeit ist kein Haushaltsthema, es ist ein Wertethema. Und ich möchte, dass es auch so behandelt wird in der Politik", sagte die CSU-Politikerin am Samstag zum Auftakt des 63. Sudetendeutschen Tags in Nürnberg.

Zugleich erneuerte sie ihre Forderung nach einem bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. "Sie haben lang genug gewartet, jetzt ist die Zeit reif, meine Damen und Herren", rief sie den Sudetendeutschen auf dem Nürnberger Messegelände zu. Ein solcher nationaler Gedenktag sei angesichts von Millionen Vertriebenen nicht nur gerechtfertigt, sondern eine "moralische Bringschuld unserer Gesellschaft".

( http://www.sudetendeutscher-tag.de )

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