Vorsicht Fake-News: Warnung vor „trauriger Nachricht“ zu Michael Schumacher

Über Michael Schumacher wird seit seinem Skiunfall viel spekuliert.
Über Michael Schumacher wird seit seinem Skiunfall viel spekuliert.
Foto: imago

Kerpen. Das Netz ist voll von Gerüchten über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher. Viele Fans der Formel-1-Legende fragen sich seit Jahren wie es dem 49-Jährigen nach seinem Ski-Unfall im Dezember 2013 geht.

Unlängst hatte sich sein ehemaliger Manager Willi Weber darüber beschwert, warum Schumachers Familie die Fans im Unklaren lässt.

Seit über dreieinhalb Jahren gibt es keine offiziellen Informationen zu Schumachers Gesundheitszustand – ein Nährboden für Gerüchte und Falschmeldungen. Einen besonders dreisten Fall von Fake-News hat nun „mimikama.at“ aufgedeckt.

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Hinter „trauriger Nachricht“ verbirgt sich: nichts

Das Portal, das über Falschmeldungen im Internet aufklärt, hat einen bosnischen Seitenbetreiber ausfindig gemacht, der eine angeblich „traurige Nachricht“ über Michael Schumacher verbreitet.

Das Ziel des unseriösen Anbieters: Leser mit der dramatischen Überschrift auf den Artikel zu locken und durch möglichst hohe Klickzahlen Werbegelder zu finanzieren.

Wer auf den Artikel klickt, erhält dann allerdings nur Satzfetzen alter Artikel, die offenbar durch eine Übersetzungsmaschine gejagt wurden. Infos? Fehlanzeige.

Geschmacklose Strategie

Insbesondere im Falle von Michael Schumacher ist diese Strategie besonders verwerflich. Schließlich geht es um einen Menschen, dessen Schicksal seit Jahren im Unklaren ist.

Die Ungewissheit seiner Fans auszunutzen, um Gelder zu generieren, ist daher absolut verwerflich.

 
 

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