Horror-Sturz von Ski-Star Marc Gisin überschattet Weltcup-Abfahrt in Gröden

Marc Gisin stürzte in Gröden schwer.
Marc Gisin stürzte in Gröden schwer.
Foto: imago/GEPA Pictures

Gröden. Ein schwerer Sturz des Schweizer Skirennläufers Marc Gisin hat die traditionsreiche Weltcup-Abfahrt in Gröden und den bevorstehenden Sieg des Norwegers Aleksander Aamodt Kilde überschattet. Gisin war auf der Saslong-Piste kurz vor einem der sogenannten Kamelbuckel gestürzt und dann bei hoher Geschwindigkeit unkontrolliert auf die Strecke geknallt.

Marc Gisin war augenscheinlich nach dem Aufprall bewusstlos und wurde mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert.

Sturz Marc Gisin

Horror-Sturz von Ski-Star Marc Gisin überschattet Weltcup-Abfahrt in Gröden

Der 26-jährige Aamodt Kilde erwischte eine nahezu perfekte Fahrt und distanzierte in 1:56,13 Minuten den Österreicher Max Franz (+0,86 Sekunden) und den Schweizer Beat Feuz (+0,92) auf den Rängen zwei und drei deutlich. Josef Ferstl (Hammer/+1,33) zeigte nach seinem sechsten Platz im Super G erneut eine ansprechende Leistung und lag nach 40 Rennläufern auf Rang zwölf.

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Andreas Sander (Ennepetal/+1,77) war zu diesem Zeitpunkt bereits aus den Top-15 herausgefallen, Dominik Schwaiger (Königssee/+1,98) lag auf Rang 20. "Es war mehr möglich, in der Ciaslat habe ich sicher einige Zehntel liegen lassen, und auch ein paar Plätze", sagte Sander im ZDF.

Zum Gesundheitszustand von Marc Gisin lagen zunächst keine genauen Informationen vor. "Meine Fahrt wird einfach unwichtig, wenn dem eigenen Teamkollegen so etwas passiert", sagte Gisins Landsmann Feuz. Gisins Schwester Michelle, ebenfalls Rennläuferin und Kombinations-Olympiasiegerin, sagte der Schweizer Zeitung Blick immerhin: "Marc ist aufgewacht und sein Zustand stabil."

 
 

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