Formel 1: Ferrari-Trucks kommen in Silverstone an – als Mitarbeiter die Türen öffnen, trauen sie ihren Augen nicht

Formel 1: Im Truck machten Ferrari-Mitarbeiter eine erschreckende Entdeckung.
Formel 1: Im Truck machten Ferrari-Mitarbeiter eine erschreckende Entdeckung.
Foto: imago images

Damit hatten die Mitarbeiter des „Formel 1“-Teams von Ferrari sicher nicht gerechnet. Das Team war auf dem Weg zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Als die Trucks an der Rennstrecke eintrafen, öffneten die Mitarbeiter ganz normal die Türen um die Auto-Teile auszuladen.

Doch dann das. Zwischen den Ersatzteilen des Ferrari SF90 hatten sich Flüchtlinge versteckt. Die Menschen hatten die Zollabwicklung in Calais genutzt, um sich Zugang zu den Trucks zu verschaffen, anschließend hatten sie sich versteckt, und waren bis dato unbemerkt nach Großbritannien eingereist.

Formel 1: Flüchtlinge nutzen Ferrari-Truck als Schleuser-Fahrzeug

Gegenüber der Bild bestätigte die Polizei den Vorfall: „Zwei Männer wurden von der Polizei Northamptonshire am Mittwochabend in Gewahrsam genommen, nachdem sie auf der Ladefläche eines Lkw am Silverstone Circuit angetroffen wurden. Sie wurden wegen Verdachts auf Besitz einer Angriffswaffe festgenommen, allerdings deswegen keine weiteren Schritte eingeleitet. Die Einwanderungsbehörde wurde informiert.“

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Das ist der Silverstone Circuit

  • Die Formel 1 trug den Großen Preis von Großbritannien schon vierzig Mal auf der Traditionsrennstrecke aus
  • Die Strecke ist 5,891 Kilometer lang
  • Sie hat 18 Kurven
  • Rekordhalter ist Lewis Hamilton mit 1:30,621 min. (Formel 1)
  • Auf dem Motorrad war Marc Márquez der Schnellste

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Flüchtlinge nutzen die Strecke häufig

Polizisten hatten die Flüchtlinge direkt festgenommen. Die Arbeiten bei Ferrari konnten ungehindert fortgesetzt werden.

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Der Vorfall ist nicht der erste seiner Art. Calais und das benachbarte Dünkirchen werden immer wieder von Migranten als Schmuggelstrecke genutzt. So nutzten Flüchtlinge schon einen Pirelli-Truck und den Truck eines Subunternehmers des Williams-Formel1-Teams als Fluchthilfe. (göt)

 
 

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