Kitas

Zum Erziehen sind sie da

Erziehen haben sie studiert - in die Kitas wollen die meisten Akademiker aber nicht.
Erziehen haben sie studiert - in die Kitas wollen die meisten Akademiker aber nicht.
Foto: dpa
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Der politische Wunsch ist schnell formuliert: Wir brauchen mehr Akademiker in Kitas, weil wir wissen, wie wichtig gerade die frühe Erziehung ist. Nun gibt es die ersten wissenschaftlich ausgebildeten Erzieherinnen, aber die träumen gar nicht davon, ihr Berufsleben erziehend, dokumentierend, spielend und singend zwischen zwei Dutzend Jungen und Mädchen zu verbringen. Sie wollen mehr. Auch mehr Geld. Sie haben ja studiert.

Mag sein, dass die jungen Super-Erzieherinnen mit ihren Karriere-Wünschen gar nicht so gern gesehen sind in den Kitas. Denn dort arbeiten die „auf die alte Art“ ausgebildeten Kolleginnen, die sich im Beruf bewähren und Ansprüche auf Chefpositionen anmelden dürfen.

Ein ähnliches Dilemma sehen wir in den neuen Pflege-Studien: Wo sind die adäquaten Jobs für diese Absolventen? Bei allem Verständnis für ihre Nöte: Es ist nicht falsch, wenn Erzieherinnen erziehen und Pfleger pflegen. Auch und gerade die gut Qualifizierten. Erziehungswissenschaftler gibt’s genug.

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