Klimawandel bei den Supermächten

Ja, der Einwand muss kommen: Die amerikanisch-chinesische Klimaerklärung ist unverbindlich. Aber das ist in diesem Fall zweitrangig. Dass die beiden mit Abstand größten Produzenten von Treibhausgasen bei erneuerbaren Energien zusammenarbeiten wollen, sich dem Klimaschutz zuwenden, ist trotz aller Einschränkungen ein großer Schritt nach vorn.

Bislang standen die USA mit beiden Füßen auf der Bremse. Und in China, wo man Großstadtkindern wegen des Smogs erklären muss, dass der Himmel blau ist, passte der Klimaschutz nie zur Wachstumsideologie. Die Vereinbarung von Peking macht Hoffnung, dass sich das nun ändert – wenn alle mitziehen. Und sie zeigt noch etwas: Das Klima zwischen den Supermächten ist besser als gedacht. Angesicht der vielen Krisen auf der Welt auch kein schlechtes Zeichen.

 
 

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