Kinderkriegen oder Chefin sein

Silke Hoock
Mithalten auf Stöckelschuhen ist schwer.
Mithalten auf Stöckelschuhen ist schwer.
Foto: Wolfgang Kumm/Symbol
In den Chefetagen der Unternehmen haben immer noch vorwiegend die Männer das Sagen. Nur 29 Prozent der Führungskräfte in deutschen Firmen waren 2012 weiblich, berichtet das Statistische Bundesamt.

Die Schule machen sie mit links. Im Studium ziehen sie an den Kommilitonen vorbei. Was nutzt es Frauen? Nichts. Zumindest spiegelt sich ihre Intelligenz nicht in der Besetzung von Führungsetagen deutscher Unternehmen wider. Jetzt gibt es neue Zahlen. Demnach sind die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau in Deutschland höher als anderswo. Damit muss Schluss sein, sagt die Politik. Klar.

Solange Frauen Kinder bekommen, wird sich das nicht ändern. Es sei denn, sie bezahlen ein Heer von Haushaltshilfen, Tagesmüttern und spannen Oma ein. Dann könnten sie Chefin mit vielen Meetings und viel Geld werden.

Sind sie dann wertvoller für eine Gesellschaft, in der ein "Burn Out" willkommener ist als Kindererziehung? Dass Männer mehr Geld verdienen, könnte auch an ihrem Verhandlungsgeschick liegen. Sie unterstreichen beim Chef, was sie können. Alles eben, nur nicht Kinder kriegen.