Grüne verkennen raue Wirklichkeit

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bediene „in unerträglich populistischer Art und Weise Ressentiments und Vorurteile, wenn er Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Südosteuropa kriminalisiert, sagen die Grünen.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bediene „in unerträglich populistischer Art und Weise Ressentiments und Vorurteile, wenn er Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Südosteuropa kriminalisiert, sagen die Grünen.
Foto: dapd

Geht es nach den NRW-Grünen, dann werden wir das mit der Integration der Sinti und Roma bei gutem Willen schon schaukeln. Statt Ablehnung könnte eine Willkommenskultur der Bürger – flankiert von einer ganzen Armada von Sozialarbeitern – das Problem schon in den Griff bekommen. Die Grünen entfernen sich mit ihrem Gutmenschentum mehr und mehr von der rauen Wirklichkeit. Die bitterarmen Sinti und Roma kommen wegen der Sozialleistungen ins Land. Arme Städte wie Dortmund und Duisburg müssen mithin die sozialen Verwerfungen in Bulgarien ausbaden.

Das führt zu noch mehr sozialem Sprengstoff in diesen gebeutelten Städten. So beschweren sich bereits türkischstämmige Bewohner des sozialen Brennpunktes Duisburg-Hochfeld über Sinti und Roma, die zur Verwahrlosung ihres Stadtteils beitragen würden. Der normale steuerzahlende und Nichts-gegen-Ausländer-habende-Bürger im Ruhrgebiet kann über die Weltfremdheit der Grünen nur den Kopf schütteln. Früher gab es im Revier mal eine nah an der Lebenswirklichkeit stehende SPD, die die Befindlichkeiten sehr gut kannte. Was sagt sie in der Koalition mit den Grünen dazu? Aber vielleicht ist die SPD in Teilen auch auf dem Sozialarbeiter-Trip.

 
 

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