Grauenvolle Routine

Foto: Getty Images
Die Bilder des Schreckens, sie wollen kein Ende nehmen, der Terror, er wird grauenvolle Routine.

Die Bilder des Schreckens, sie wollen kein Ende nehmen, der Terror, er wird grauenvolle Routine. Paris, Brüssel, nun wieder Istanbul und immer wieder die ebenso verstörende wie ernüchternde Erkenntnis: Es sind nicht alle Anschläge zu verhindern, nicht alle Verrückten aus dem Verkehr zu ziehen, bevor sie zuschlagen. Selbst dann nicht, wenn sämtliche Geheimdienste so perfekt zusammenarbeiteten, wie sie es leider immer noch nicht tun.

Natürlich fällt es nicht schwer, immer wieder daran zu erinnern, dass wir uns diesem Terror nicht beugen dürfen und unser Leben so weiterführen sollten wie bisher, um den Triumph derer zu verhindern, die uns verändern wollen. Aber mag man es einem Familienvater verdenken, wenn er den Sommerurlaub in der Türkei, in Ägypten oder in Tunesien nun möglicherweise stornieren will?

Es ist ja müßig, darauf zu verweisen, wie niedrig die Wahrscheinlichkeit ist, dass man im Urlaub Opfer eines Anschlags wird. Es geht ja nicht um Zahlen und Fakten, sondern um das Wohlfühlen, um die subjektive Sicherheit: Urlaub, das heißt Leichtigkeit und Entspannung, es heißt Sorglosigkeit. Es wird nicht mehr so leicht, das zu fühlen.

 
 

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