Industrie-Nacht

Einblicke hinter Fabrikmauern

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Über den Bürger als ihren Feind hat die Industrie zuletzt oft geklagt: der Kraftwerke nicht will, Pipelines nicht oder Deponien. Der sogar aufsteht und dagegen kämpft. „Mensch und Industrie – passt das zusammen?“, fragten die Gastgeber der „Nacht der Industrie“ bang.

Nur denken und agieren Bürger ja so, weil sie eine gewisse Vorstellung haben: Industrie macht Dreck und Krach und krank. Dabei macht sie im eigentlichen Sinne das Gegenteil: stellt Dinge her, die der Mensch im Alltag braucht, die mit seinem Leben unmittelbar zu tun haben. Wer sich jetzt abends an den Fabriktoren drängte, hat das erfahren. Tausende schauten zu, wie Stahl erzeugt, Blech gewalzt, Müll verbrannt wird. Sahen, wie sauber das heute geht, hörten, wie schwierig es ist, fragten kritisch nach – und staunten. Selbst aus einem Rohr durch die Ostsee wurde auf diese Weise etwas Persönliches: gemacht in meiner Stadt!

Industrie ist im Ruhrgebiet nicht nur Kultur, also Vergangenheit. Sie ist Gegenwart, immer noch, gerade hier. Wird aber Zukunft nur sein, wenn sie ihre dicken Mauern für die Menschen öffnet, ihnen zeigt, was sie da macht. Und was sie kann.

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