Das Recht auf Bildung

Viele Bildungskonzepte haben vor allem das Ziel, benachteiligte Kinder zu fördern. Daher kommt das Programm für begabte Schüler zur rechten Zeit.

Besondere Talente bedürfen der besonderen Förderung. Nach diesem Prinzip werden Stipendien vergeben und so funktionieren diverse Förderprogramme im beruflichen Umfeld. Dass die Bundesregierung nun gemeinsam mit den Ländern 125 Millionen Euro ausgeben will, um schon in der Schule begabte Mädchen und Jungen zu fördern, ist klug und sinnvoll. Denn diese Gruppe ist in den letzten Jahren zunehmend aus dem Fokus geraten.

Schulen kümmern sich intensiv um benachteiligte oder lernschwache Kinder. Möglichst kein Kind soll zurück bleiben. Das zahlt sich langfristig aus, vor allem aber ist jede Anstrengung richtig, die in die Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender investiert wird. Dieses Recht aber haben auch begabte Schüler. Sie dürfen erwarten, dass Lehrer ihre Fähigkeiten erkennen und ausbauen. Innerhalb des normalen Unterrichtes hat das Grenzen. Binnendifferenzierung lässt sich nicht beliebig steigern.

Deshalb ist das jetzt aufgesetzte Programm, das Förderrezepte an 300 Pilotschulen testet, um diese später erfolgreich zu übertragen, so wichtig. Die Landesregierung ist gut beraten, aktiv in die Förderkulisse mit einzusteigen. Denn das Beste, was wir in diesem Land haben, sind die Menschen und ihre Talente.

 
 

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