Blutige Eskalation der Salafisten

Die Fehde zwischen den rechtsextremen Anhängern der Splitterpartei Pro NRW und den Salafisten geht weiter. Die Polizei nimmt vier Verdächtige fest, die einen Anschlag geplant haben sollen.
Die Fehde zwischen den rechtsextremen Anhängern der Splitterpartei Pro NRW und den Salafisten geht weiter. Die Polizei nimmt vier Verdächtige fest, die einen Anschlag geplant haben sollen.
Foto: dpa

Vor einem Jahr kam es in Bonn zu einer brutalen Eskalation in Folge der Auseinandersetzung zwischen Salafisten und deutschen Rechtsextremen, die Mohammed-Karikaturen gezeigt hatten. Am Ende gab es 29 verletzte Polizeibeamte.

Es war ein Vorspiel. Das in der Nacht zu gestern offenbar knapp verhinderte Attentat der Islamisten auf den Chef von „Pro NRW“ zeigt, dass die Auseinandersetzung jetzt auf Leben und Tod geführt wird. Ein Straßenkrieg mit allen Mitteln – zumal die möglichen Verwicklungen der islamistischen Tatverdächtigen auf ihre tiefe Verstrickung in die terroristische Szene und auch in den missglückten Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof hindeuten.

Diese Eskalation ist neu. Dem Staat darf es jetzt nur um eines gehen: Seine Bürger zu schützen. Das Signal, das die Behörden mit der Durchsuchung salafistischer Zentren gestern Morgen gegeben haben, heißt: Nicht mit uns!

 
 

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