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Von 5:2 bis Low-Carb – die Abnehm-Trends im Check! Welche Diät ist wirklich sinnvoll?

Abnehmen als Neujahrsvorsatz: Von 5:2 bis Low-Carb – Die Diät-Trends im Check

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Symbolbild Gesundes Abnehmen - symbolic for healthy weight reduction BLWX026850 Copyright: xblickwinkel/McPhotox/FotoxBegsteigerx Foto: imago/blickwinkel
  • Abnehmen gehört zu den beliebtesten Neujahrsvorsätzen
  • Aber wie purzeln die Pfunde am besten?
  • Wir haben einige Diäten unter die Lupe genommen

Berlin. 

Gerade rund um die Weihnachtszeit verführten Plätzchen, Schokolade, Braten und Co. zur großen Völlerei. Im neuen Jahr soll dann alles anders werden. Nicht umsonst steht Abnehmen bei vielen ganz weit oben auf der Liste der guten Vorsätze. Fünf Diät-Formen im Check:

Die 5:2-Diät

Vor allem in Großbritannien ist seit Jahren die 5:2-Diät sehr beliebt. Das Besondere daran: Fünf Tage die Woche darf ganz normal geschlemmt werden, zwei Tage lang wird gefastet beziehungsweise die Kalorienzufuhr auf ein Minimum – bei Frauen auf 500, bei Männern auf 600 Kalorien – reduziert. An diesen Tagen sollen gut sättigende protein- und ballaststoffreiche Nahrungsmittel gegessen werden. Empfohlen werden Fisch, Fleisch und Gemüse.

Die Diät geht auf den britischen Arzt und TV-Journalist Michael Mosley zurück. Er nahm auf diese Weise in drei Monaten acht Kilo ab und senkte so auch seine Blutwerte.

Effektiv scheint diese Methode durchaus zu sein – allerdings verlieren Studien zufolge die Abnehmwilligen auch nicht mehr Pfunde als diejenigen, die ihre Kalorienzufuhr grundsätzlich auf 1500 reduzieren.

Außerdem hat die Diät durchaus ihre Kritiker. Die britische Gesundheitsbehörde hält die Beweise für die Wirksamkeit der 5:2-Diät bislang für dürftig und kritisiert den radikalen Ansatz.

Abnehmen mit Low-Carb

Viele schwören auch auf Low-Carb. Dabei wird die Aufnahme von Kohlenhydraten drastisch reduziert. Stattdessen dürfen Abnehmwillige fast unbegrenzt bei eiweiß- und fettreichen Lebensmitteln zulangen. Wichtig ist, vor allem am Abend auf Kohlenhydrate zu verzichten. Auf diese Weise wird die Fettverbrennung in der Nacht nicht blockiert.

Durch die kohlenhydratarme Ernährung purzeln zwar die Pfunde, aber sie birgt auch die Gefahr einer Fehl- oder Mangelernährung. US-Studien haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko nachgewiesen. Außerdem sollen durch die erhöhte Aufnahme von Eiweiß und Fett auch die Belastung der Nieren stark erhöht sein.

Die Kohlsuppen-Diät

Ein Klassiker ist auch die Kohlsuppen-Diät. Dabei ernährt man sich eine gewisse Zeit fast ausschließlich von – wie der Name schon sagt – Kohlsuppe. Davon darf man allerdings so viel essen, wie man möchte.

Der Kohl soll als Fatburner wirken, da der Körper viele Kalorien aufbringen müsse, um den Kohl zu verdauen. Auf diese Weise sollen bis zu acht Kilo in einer Woche verloren werden.

Experten warnen allerdings vor dieser radikalen Diät: Ein Jojo-Effekt ist bei dieser drastischen Gewichtsabnahme innerhalb kürzester Zeit programmiert. Außerdem sei die Ernährung zu einseitig und die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen nicht gewährleistet. Menschen mit einer Stoffwechsel- oder Kreislauferkrankung wird von der Diät sogar gänzlich abgeraten.

Abnehmen mit den Influencern

YouTube, Instagram und Co. haben wir außerdem einen ganz anderen Diät-Trend zu verdanken: Abnehmen durch ein straffes Fitness-Programm. Sophia Thiel, Pamela Reif oder Kayla Itsines machen es vor.

Bei den Damen geht es nicht nur ums Abnehmen, sondern vor allem ums Fitwerden. Neben schweißtreibenden Sportübungen steht aber auch bei dieser Diät – oder dem ganzen Lifestyle – eine spezielle Ernährungsweise im Vordergrund. Meist fettarm und kohlenhydratreduziert – aber vor allem eins soll es sein: gesund und nachhaltig.

Die Varianten der Influencerinnen eignen sich aber wohl nicht für einen Schnellschuss, sondern eher für einen langfristigen Wandel des Lebensstils… (jei)