Stromschlaggefahr: Gira ruft Kinderschutz-Steckdosen zurück

Dieses Beispiel einer Abdeckung mit Kinderschutz zeigt das Unternehmen Gira auf seiner Internetseite. Eine Tranche der Steckdosen weist einen Fehler auf und wird zurückgerufen.
Dieses Beispiel einer Abdeckung mit Kinderschutz zeigt das Unternehmen Gira auf seiner Internetseite. Eine Tranche der Steckdosen weist einen Fehler auf und wird zurückgerufen.
Foto: Gira
Die Elektrofirma Gira ruft Steckdosen-Abdeckungen mit Kinderschutz zurück. Bei einer bestimmten Tranche könne Lebensgefahr bestehen.

Berlin.. Das Unternehmen Gira hat einen Rückruf für Steckdosen mit Kinderschutz gestartet. Im Prüflabor sei festgestellt geworden, dass „Steckdosenabdeckungen mit erhöhtem Berührungsschutz (Kinderschutz)“, die zwischen dem 9. Dezember 2014 und dem 26. Januar 2016 von Gira über verschiedene Elektrogroßhandelsunternehmen vertrieben wurden, Mängel aufweisen können.

Die Prüfungen haben demnach ergeben, dass die Vorrichtung in der Abdeckung der Steckdose, die den erhöhten Berührungsschutz ermöglicht – der sogenannte „Shutter“ – „sich womöglich nicht immer wie vorgesehen selbstständig schließt“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

„Unter Umständen lebensgefährliche Verletzungen“

Der Fehler könne bewirken, dass es bei unsachgemäßem Umgang mit der Steckdose – etwa wenn leitende Materialien eingeführt werden – wie bei jeder üblichen Steckdose ohne erhöhten Berührungsschutz „zu einem Stromschlag mit erheblichen, unter Umständen sogar lebensgefährlichen Verletzungen kommen kann“.

Betroffene Kunden sollten ihren Elektroinstallateur oder Elektrofachhändler kontaktieren. Dort könnten sie erfahren, ob ihre Abdeckungen betroffen sind. (W.B.)

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