Edeka, Aldi, Rewe & Co.: So fällst du nicht auf die Tricks der Supermärkte rein!

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  • Supermärkte und Discounter lassen sich viel einfallen, um den Einkauf ihrer Kunden zu vergrößern
  • Einige dieser Tricks sind sehr subtil
  • Wir zeigen dir, wann du stutzig werden solltest

Berlin.  Die teuersten Produkte stehen im Regal auf Augenhöhe und die Snacks an der Kasse sind ebenfalls keine Schnäppchen – das dürfte den meisten Supermarktkunden inzwischen bekannt sein. Doch das sind längst nicht die einzigen Tricks. Die wichtigsten im Überblick:

• Schräger Einkaufswagen

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum Einkaufswagen einen schrägen Boden haben? Dahinter steckt Kalkül, wie Armin Valet, Einkaufsexperte der Verbraucherzentrale Hamburg, „Bild“ (Bezahlinhalt) erklärte.

Die Produkte rutschten auf diese Weise übereinander, so dass es für den Kunden so aussehe, als liege viel weniger im Einkaufswagen. Gerade bei kleineren Besorgungen sei es deshalb klüger, zum Korb statt zum Wagen zu greifen. So spüre man das Gewicht der Produkte.

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• Kombi-Angebote

An der Packung Spaghetti klebt schon die Tomatensoße. Und im Obstregal gibt’s das Rundum-sorglos-Paket zum Guacamole machen mit Avocado, Limette und Chili. Was du vielleicht für praktisch hältst, ist in Wahrheit ein weiterer Verkaufstrick, so Valet.

Denn für den „Service“, die Produkte bereits zusammengestellt zu haben, zahlen Kunden oft drauf. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaut daher besser, was die Waren einzeln kosten – und greift dann zur günstigeren Variante.

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• Irreführende Beleuchtung

Was in so manchen Umkleidekabinen von Modegeschäften noch ausbaufähig wäre, haben die Supermärkte in Perfektion drauf: ihre Waren im besten Licht erscheinen zu lassen. Je nach Produkt werde nämlich eine andere Lichtfarbe eingesetzt, um es besonders verlockend aussehen zu lassen.

Wurst etwa mache unter rötlichem Licht am meisten her, Fisch zeige sich in bläulichem Licht von seiner frischesten Seite. Käse wiederum schwöre auf gelbliches Licht für einen perfekten Teint. Mit dieser Schön-Schummelei im Hinterkopf geht der Griff beim nächsten Einkauf womöglich nicht mehr so impulsiv zum Produkt.

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• Von wegen Rotstift

Nur weil ein Preis dick in Rot durchgestrichen wird, bedeute das nicht, dass das Produkt auch wirklich günstiger geworden ist. Denn oft werde einfach nur die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers „reduziert“, erläutert der Experte. Dabei könne das Produkt aber ohnehin schon günstiger als die UVP gewesen sein.

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• Gleiche Größe, andere Menge

Einige Hersteller sind Meister darin, ihren Produkten unnötig große Verpackungen zu geben. Andere machen sich da ehrlicher, doch wenn beide Waren nebeneinander stehen, merkt der Kunde das auf den ersten Blick nicht.

Während die eine Packung also wirklich fast komplett gefüllt sein kann, enthält die andere zum großen Teil Luft. Der Preis aber ist womöglich der gleiche. Valet rät deshalb, immer den Grundpreis zu vergleichen, der ebenfalls auf den Preisschildern angegeben sein sollte.

(cho)

 
 

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